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Keine gemeinsame Sache: Die Gemeinde habe nichts mit der Initiative des Investors zu tun, sagt Bürgermeister Thomas Glashauser (r.) und hält mit Investor Albert Oppenheim das "Initiative pro"-Schild in die Kamera.

Aschheims Bürgermeister wehrt sich gegen Vorwürfe

Schlachthof-Kampagne: Gemeinde "in keiner Form beteiligt"

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Aschheim - Eine Info-Broschüre des Schlachthof-Investors sorgt für Ärger. An der soll die Gemeinde beteiligt sein. Der Bürgermeister widerspricht. 

Kurz vor den Sommerferien stellte der Investor für einen möglichen Aschheimer Schlachthof, Albert Oppenheim, eine Initiative für den Bürgerentscheid vor. Diese sorgt für Irritation und Ärger in Aschheim. Denn in der Pressemitteilung der Initiative heißt es: „Um für das Projekt in der Bevölkerung Aschheims zu werben, wurde nun vom Initiator des Projekts und der Gemeinde Aschheim die Initiative gegründet.“ 

Dass die Gemeinde sich so deutlich auf die Seite des Investors stellt, empört so manchen. Darum hakten nun die Freien Wähler, die dem Projekt Schlachthof sehr kritisch gegenüberstehen, in der Sitzung des Gemeinderats nach. Sie wollten wissen, wie es zu der Beteiligung der Gemeinde an der Initiative gekommen sei ohne Beschluss des Gemeinderates? 

Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) stellte klar, dass die Gemeinde an der Informationskampagne des Investors „in keiner Form beteiligt ist, auch nicht finanziell“. Die Pressemitteilung und Internetseite www.metzgereigemeinschaft-a99.de wurde von der Agentur Engel & Zimmermann aus Gauting erstellt. Diese hat laut Bürgermeister für die Gemeinde gearbeitet, als vor ein paar Wochen eine Presseerklärung der Kommune zum Schlachthof erstellt wurde. „Seinerzeit haben wir die Hilfe in Anspruch genommen, aber das jetzt ist eine reine Oppenheim-Geschichte".

Nico Bauer

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