1860 trauert um „Atom-Otto“

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Die Besonderheit der „Mobile Cubes“ ist es, dass die Wohnbauteile flexibel versetzt werden können.

Asylunterkunft an der Alpenstraße ist beschlossene Sache

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Aschheim – Der Bau einer Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber an der Alpenstraße in Aschheim ist nun endgültig beschlossen. Im Bauausschuss gab das Gremium erst grünes Licht für den vorgesehenen Standort der mobilen Wohnkörper und genehmigte dann bei zwei Gegenstimmen aus dem Lager der Freien Wähler den eigenen Bauantrag.

Für den geplanten Standort auf einer Teilfläche des Parkplatzes am Seniorenzentrum wurden keine wesentlichen Funde gemacht bei den archäologischen Voruntersuchungen. Mit dieser Information konnte der Bauausschuss in seiner Sitzung den Standort endgültig festlegen. Der Bauantrag sieht vor, auf einer Grundfläche von 1400 Quadratmeter die zwölf so genannten „Mobile Cubes“ zu erreichten.

In den fertigen, aus dem Allgäu angelieferten Baukörpern besteht dann auf zwei Etagen der Wohnplatz für 40 bis 50 Menschen. Die Besonderheit der Mobile Cubes ist, dass die Wohnbauteile an einen anderen Ort versetzt werden können und bei hoher Wohnqualität eine lange Lebensdauer von 40 bis 50 Jahren haben.

Die beiden Vertreter der Freien Wähler stimmten letztlich gegen den Bauantrag, da sie derzeit keinen Bedarf für die Maßnahme sehen wegen kaum noch neu ankommenden Flüchtlingen in Deutschland. „So etwas wie vor einem Jahr möchte ich nicht noch einmal erleben“, sagte der Aschheimer Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU). Er erinnerte daran, als täglich Tausende Flüchtlinge in Aschheim ankamen und zeitweise mehr als 1000 Menschen in einer Erstaufnahmeeinrichtung im Dornacher Gewerbegebiet untergebracht wurden.

Der Aschheimer Rathauschef warb darum, für die Aschheim zugewiesenen Asylbewerber würdig unterzubringen: „Die Traglufthallen sind im Sommer kein Zustand und im Winter auch nicht. Wir wollen für die Asylbewerber vernünftige Bauwerke errichten.“ Ina Reichel und Heinrich Broda von den Freien Wählern ließen sich mit den Argumenten aber nicht von ihren Stimmen gegen den gemeindlichen Bauantrag abbringen.

Nico Bauer

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