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Mustang-Fan Uwe Bauer aus Feldkirchen ist Mitorganisator des Treffens.

US Car Treffen bei XXX-Lutz

10 000 Autofans bewundern Ami-Schlitten – und Möbelauslage in Aschheim

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Aschheim – Das weitläufige Gelände der Aschheimer Möbelhäuser samt den großen Flächen darum herum geriet an die Kapazitätsgrenzen, als am Sonntag US-Car-Fans aus ganz Deutschland mit ihren Ami-Schlitten anreisten. Beim zweiten Treffen der Hubraum-Könige kamen wie schon bei der Premiere mehr als 1000 Fahrzeuge und geschätzt knapp 10 000 Besucher.

Nach den 4000 Gästen bei der ersten Auflage im vergangenen Jahr hatte von den Veranstaltern niemand mit einer solchen Besucherexplosion gerechnet. Rund um das Autospektakel schlug die erste Sonntagsöffnung der Aschheimer Möbelhäuser hohe Wellen, die Gewerkschaft Verdi hat eine Klage angekündigt zum Schutz der Sonntagsruhe (wir berichteten).

Verdi klagt gegen Sonntagsöffnung

„Das Gelände ist mehr als ausgereizt“, sagte Uwe Bauer aus Feldkirchen, einer der vier Ausrichter des US-Car-Treffens. Auf dem oberen Parkdeck sowie eine Etage darunter wurden die großen amerikanischen Fahrzeuge gezeigt, während im Untergeschoss die ganz früh angereisten Besucher einen Glücksparkplatz hatten. 

Am Nachmittag waren alle Kiesflächen neben den Möbelhäusern sowie die Flächen auf dem angrenzenden Grundstück des DHL-Paketzentrums voll belegt. Die Autofreunde sorgten zwischenzeitlich für chaotische Zustände im Gewerbegebiet, an allen Straßenrändern und Kreisverkehren waren Pkw geparkt.

Möbelhäuser am Sonntag geöffnet

Helfer hielten jedoch selbst im größten Chaos die Lieferanfahrt zu den Möbelhäusern frei. Viele Gästen nutzten die Sonntagsöffnung zum Bummel in den Läden. 

Das US-Car-Treffen, das sich jetzt als das größte Bayerns bezeichnen darf, wurde von einer privaten Interessengemeinschaft gegründet. Uwe Bauer, Werner Seidl, Jasmin Seidl und Astrid Ewald sind Autofreunde aus Aschheim und Feldkirchen. Bei XXX-Lutz liefen sie mit der Frage, ob sie die Parkdecks für ihre Show nutzen dürfen, offene Türen ein, auch weil der Hausleiter Norbert Mederer selbst Ford Mustang fährt.

So wie Uwe Bauer (56) aus Feldkirchen, der sich mit seinem Mustang einen Kindheitstraum erfüllt hat. Zwei Jahre suchte er nach dem 400 PS starken, 2008 gebauten Gefährt. „Es sollte unbedingt ein Mustang aus der Baureihe von 2005 bis 2008 sein“, sagt Bauer.

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