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Das NH-Hotel Conference Center gehört zu den größten Hotels in Dornach, das gerade zu Messezeiten viele Übernachtungsgäste hat.

Pro Jahr rechnet Aschheim mit sechsstelliger Summe

Bettensteuer soll Geld in die Kasse spülen

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Aschheim - Aschheim sucht weitere Einnahmemöglichkeiten, um die stetig steigenden Umlagen an Kreis, Land und Bund aufzufangen. Deshalb wird für 2018 die Einführung einer Bettensteuer ins Auge gefasst.

Im Finanzausschuss signalisierten die Vertreter der drei im Gemeinderat vertretenen Gruppierungen CSU, SPD und FW grünes Licht für den neuen Weg. Die Überlegungen sehen vor, dass Hotels mit gestaffelten Steigerungen eine Kulturförderabgabe, der so genannten Bettensteuer, an die Kommune zahlen könnten. Denkbar sind 0,50 Euro 2018, dann 0,75 Euro 2019 und ein Euro ab 2020. 

Die Rechnungen sehen vor, dass in Aschheim und Dornach heuer rund 350.000 Übernachtungen zusammen kommen und damit sechsstellige Einnahmen in die Gemeindekasse fließen könnten. „Diese Zahl hat mich überrascht“, sagt Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) zu den Übernachtungen, die vor allem durch die Dornacher Nähe zum Messegelände München-Riem zu Stande kommen. Durch den Bau weiterer Hotels in Dornach dürften die Übernachtungen in den nächsten Jahren auf über 400 000 steigen.

Der Vorteil einer solchen Kulturförderabgabe ist, dass das Geld komplett bei der Gemeinde bleibt. Bürgermeister Glashauser sieht es als gerecht an, dass die auch die örtlichen Infrastrukturen mitnutzenden Besucher so eine Abgabe über die Hotels und Pensionen zahlen: „Wenn die Betten zu Messen wie der BAUMA teilweise 400 Euro pro Nacht kosten, dann ist auch das Fuffzgerl oder der Euro für uns drin.“ Die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses stehen der Idee positiv gegenüber. 

Jetzt sollen aber erst einmal zwei noch laufende Gerichtsverfahren gegen die Bettensteuer abgewartet werden, bevor sich die Gemeinde Aschheim mit dem Entwurf einer Satzung befasst. Dieses Werk würde die Hoteliers verpflichten, ihre Übernachtungszahlen der Gemeinde aufzeigen zu müssen. Im anderen Fall kann die Kommune über Schätzungen – ähnlich der Vorgehensweise in den Finanzämtern – die Abgabe auch selbst errechnen.

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