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Schick aber teuer: So könnte das neue Kirchheimer Gymnasium aussehen. Wobei Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl betont hat, dass die 88 Millionen Euro Baukosten ein Maximalwert sind; inklusive Tiefgarage und 15 Prozent Puffer für „Unvorhergesehenes“. Nach Meinung der Nachbarn in Feldkirchen ist das entschieden zu teuer. 
Schick aber teuer: So könnte das neue Kirchheimer Gymnasium aussehen. Wobei Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl betont hat, dass die 88 Millionen Euro Baukosten ein Maximalwert sind; inklusive Tiefgarage und 15 Prozent Puffer für „Unvorhergesehenes“. Nach Meinung der Nachbarn in Feldkirchen ist das entschieden zu teuer. 
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Schick aber teuer: So könnte das neue Kirchheimer Gymnasium aussehen. Wobei Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl betont hat, dass die 88 Millionen Euro Baukosten ein Maximalwert sind; inklusive Tiefgarage und 15 Prozent Puffer für „Unvorhergesehenes“. Nach Meinung der Nachbarn in Feldkirchen ist das entschieden zu teuer. 

Neubaupläne in Kirchheim

Feldkirchen bremst: Gymnasium unbezahlbar

Die Gemeinde Feldkirchen will das geplante zweite Gymnasium im Zweckverband nicht auf ihrer Flur bauen. Und die Neubaupläne für das Kirchheimer Gymnasium mit einem Volumen von 88 Millionen Euro halten die Feldkirchner für unbezahlbar.

Feldkirchen – Nachdem bekannt geworden war, dass der Landkreis München neben Kirchheim mindestens noch ein weiteres Gymnasium im Bereich des Zweckverbands bauen will, warf neben Aschheim auch Feldkirchen seinen Hut im Standortwettbewerb in den Ring. Doch die Feldkirchener ziehen zurück. „Wir haben mit dem Besitzer des für uns ideal passenden Grundstücks intensiv verhandelt. Doch es war einfach keine Einigung über den Preis möglich“, sagte Gemeinde-Geschäftsleiter Heinz-Josef Reiser. Daher werde die Gemeinde keine weiteren Verhandlungsgespräche mit Grundstückseigentümern für die Errichtung eines Gymnasiums führen. „Wir haben den Zweckverband hiervon in Kenntnis gesetzt; somit wird das zweite Gymnasium in Aschheim errichtet.“

Grundstücksverhandlungen scheitern

Deutliche Worte fand Reiser für den geplanten Neubau in Kirchheim. Die von Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl genannte Summe von 88 Millionen Euro, von denen über 20 Millionen Feldkirchen tragen müsste, sei nicht zu bezahlen. Etwas ungehalten berichtete Reiser von der Informationsveranstaltung zum Neubau des Gymnasiums am Vorabend in Kirchheim. „Ich hätte heute gerne ausführlich darüber berichtet, doch der Vortrag des Zweckverbands-Vorsitzenden und Bürgermeisters aus Kirchheim, Herrn Böltl, enthielt leider einige Unstimmigkeiten, die nicht nachvollziehbar waren und auch nicht geklärt werden konnten“, sagte Reiser. Daher werde er die Feldkirchner Gemeinderäte so bald wie möglich konkret informieren.

Teures „pädagogisches Wunschkonzert“

Die von Maximilian Böltl genannte Bausumme von mittlerweile 88 Millionen Euro ist nach Meinung von Reiser das „Ergebnis eines pädagogischen Wunschkonzerts der Gymnasium-Schulleitung“. Man müsse jetzt erst einmal die korrekten und konkreten Zahlen abwarten, bevor man darüber diskutieren könne, führte Reiser aus. „Eines kann ich heute schon sagen, diese Summe von 88 Millionen als worst case, wovon wir in Feldkirchen über 20 Millionen zahlen müssten, zudem das zweite Gymnasium in Aschheim, das Bürgermeister Böltl mit 59 Millionen Euro kalkuliert – wobei ich nicht weiß, warum das so viel billiger sein soll – das können wir in Feldkirchen nicht bezahlen!“

Kämmerer Manuel Wagner ergänzte, dass diese Summen auch „unseren soliden Feldkirchner Haushalt sowie Rücklagen sprengen würden. Ich appelliere daher an alle Beteiligten im Zweckverband, die Planung noch einmal zu überdenken und sich zu fragen: Wie teuer muss eine Schule wirklich sein?“

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