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Tausende Besucher kommen jedes Jahr zur „Bauma“ nach München-Riem. Viele von ihnen brauchen einen Parkplatz für ihr Auto.

Für die „Bauma“: Aschheim genehmigt 1426 Parkplätze

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Parkplätze, die nur für die Besucher der „Bauma“ genutzt werden, haben jetzt die Gemeinderäte im Ausschuss genehmigt.

Aschheim– Der Großparkplatz für die „Bauma“ ist dauerhaft in Aschheim gesichert. Im Bauausschuss wurde einerseits der Billigungsbeschluss gefasst und andererseits direkt der Bauantrag genehmigt. Zur nächsten Baumaschinen-Messe im benachbarten Riem stehen somit 1426 temporäre Stellplätze zur Verfügung. Die Fläche, von der „Bauma“-Besucher mit Shuttlebussen zum Messegelände Riem gebracht werden, liegt im Gewerbegebiet südlich des Post-Verteilzentrums, zwischen der Staatsstraße und dem Heimstettener See. Von der Staatsstraße erfolgt dann auch die Zufahrt.

Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) möchte mit dem Parkplatz dem großen Nachbarn auch etwas zurückgeben. „Wir profitieren von der Nähe zur Messe und haben wirtschaftliche Vorteile“, sagte er, auch mit Blick auf das Gewerbegebiet Dornach.

Die Freien Wähler konnten die Meinung des Bürgermeisters nicht teilen: Heinrich Broda sagte, dass seine Gruppierung den Parkplatz auch weiterhin ablehne. Die Freien Wähler sehen keinen Bedarf für den Parkplatz, der Aschheim keinen Nutzen bringe.

Die SPD-Fraktion unterdessen hat umgedacht seit der einmaligen Bereitstellung der Parkfläche bei der jüngsten „Bauma“. Achim Jänsch hatte eine gute Begründung mit Blick auf die Naturfläche: „Wir haben uns entschieden, zuzustimmen, weil das Grundstück überwiegend eine Grünfläche ist und nur alle drei Jahre 14 Tage als Parkplatz genutzt wird. Im anderen Falle würde dieses Grundstück wohl bebaut werden.“

Ärgerlich aus Sicht der Gemeinde ist die Berechnung des Münchner Landratsamtes, das für den Parkplatz-Bebauungsplan 6951 Quadratmeter Ausgleichsfläche fordert. „Diese fast 7000 Quadratmeter sind schon eine Hausnummer“, sagte Glashauser. Für die Gemeinde bestehe aber die Möglichkeit, südlich des Speichersees die geforderten Ausgleichsflächen zu realisieren. Thomas Glashauser informierte darüber, dass der Gemeinde kürzlich Grundstücke zum Kauf angeboten worden seien. Genaueres wollte er allerdings nicht dazu sagen – zunächst müsse der Kauf abgewickelt werden.  nb

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