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Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am Freitagvormittag an der St. Emmeram Realschule in Aschheim in Einsatz. Schüler klagten über gesundheitliche Probleme.
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Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am Freitagvormittag an der St. Emmeram Realschule in Aschheim in Einsatz. Schüler klagten über gesundheitliche Probleme.
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Ein Großaufgebot an Rettungskräften war am Freitagvormittag an der St. Emmeram Realschule in Aschheim in Einsatz. Schüler klagten über gesundheitliche Probleme.

Zwölf Kinder im Krankenhaus

Großeinsatz an Realschule: Schüler klagen über Hautreizung

Panik an der St. Emmeram-Realschule: Nach dem Kunstunterricht klagen plötzlich mehrere Schüler über gesundheitliche Probleme. Der Notarzt rückt mit einem Großaufgebot an. Doch die Schule gibt schon bald Entwarnung.

Freitagvormittag, noch wenige Stunden bis zum langersehnten Wochenende - und plötzlich herrscht helle Aufregung an der St. Emmeram-Realschule in Aschheim: Im Anschluss an den Kunstunterricht klagen gleich mehrere Schüler einer sechsten Klasse über einen roten Ausschlag an den Armen. Die Lehrerin alarmiert umgehend den Notarzt, der gegen 10.30 Uhr mit einem Großaufgebot anrückt. Insgesamt zwölf Schüler, so vermeldet die Polizei, mussten demnach wegen Hautreizungen ins Krankenhaus gebracht und dort untersucht werden. Eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie sich herausstellt.

Am frühen Nachmittag, wenige Stunden nach dem Großeinsatz, tritt Reinhold Rehbach, stellvertretender Schulleiter der Realschule, dann allerdings schon auf die Hysterie-Bremse. Er gibt Entwarnung: „Alles völlig unproblematisch.“ Allen Befürchtungen zum Trotz seien demnach keinerlei giftige Gefahrstoffe ausgetreten. Viel mehr, so vermutet Rehbach, habe eine Schülerin wohl allergisch auf die Tusche reagiert, mit der die Klasse an diesem Tag gearbeitet hat. Ihre Klassenkameraden hätten letztlich wohl bloß hysterisch reagiert.

Die Polizei kam bei ihrer anschließenden Untersuchung zu einem ähnlichen Ergebnis. Demnach habe die Klasse im Unterricht mit einer Tusche gezeichnet, „die eigentlich harmlos sein sollte“, sagt ein Polizeisprecher. Im Anschluss an die Stunde hätten sich die Schüler ihre Arme und Hände mit mehreren Hausschwämmen gereinigt, worauf bei einigen offenbar rote Flecken auf den Armen aufgetreten sind. „Eine allergische Reaktion“, erklärt der Sprecher und bestätigt damit die Vermutung von Konrektor Rehbach. Ob nun die Schwämme oder die Tusche Ursache für den Ausschlag waren, ermittelt die Polizei noch. Auch, bei wie vielen Schülern tatsächlich, gesundheitliche Probleme aufgetreten sind, ist noch nicht geklärt. Die zwölf Schüler seien alle sicherheitshalber im Krankenhaus untersucht worden, so der Polizeisprecher.

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