Grundschule Aschheim wird generalsaniert

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Aschheim - Aus der Renovierung des südlichen Klassenzimmertraktes der Aschheimer Grundschule wird nun eher eine Generalsanierung.

 In der Aschheimer Gemeinderatssitzung stellte Architekt Markus Heilmaier das Projekt vor, dessen Kosten rund 4,96 Millionen betragen. Ein Neubau scheitert laut Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) an den Verbindungen des Gebäudetraktes mit den angeschlossenen Bauwerken der Schule sowie den Energiezentralen im Keller dieses Teils vom Grundschulcampus.

 Es war zu erwarten, dass bei diesem, in den 1970er-Jahren errichteten Schultrakt die eine oder andere Überraschung bei der Untersuchung der Bausubstanz zutage kommen wird. Und so kam es dann auch: Für die Brandschutzsanierung beispielsweise müssen die Fenster ausgebaut werden. In Zuge dessen macht der Einbau neuer Fenster Sinn. 

Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) wollte den Gemeinderäten zeigen, „dass wir auch Lösungen suchen für die Kleinigkeiten, die bislang nicht so gut funktioniert haben“. So werden Vorhänge angebracht, damit die Whiteboards auch nachmittags gut nutzbar sind. Planer Markus Heilmaier stellte die Maßnahmen vor, unter anderem die teilweise Erneuerung der sanitären Anlagen. 

Unter dem Strich bekäme Aschheim für 4,9 Millionen Euro eine fast neuwertige Schule: „Das ist nicht nur eine Renovierung, sondern eine Generalsanierung.“ Diese beinhaltet auch Akustikdecken für alle Klassenzimmer, die dann voll inklusionsfähig sein werden. 

Zur Diskussion steht auch eine Lüftungsanlage. Über sie werden die Aschheimer Gemeinderäte in der Sitzung am 15. Dezember entscheiden. Eine dezentrale Lüftungsanlage würde 360 000 Euro kosten. Ohne einen solchen Einbau müssten Schüler und Lehrer die Fenster in den Klassenräumen selbst öffnen und schließen. Planer Heilmaier warnt davor, dass schon in wenigen Jahren gerichtliche Klagen von Eltern Erfolg haben könnten wegen schlechter Luftverhältnisse in den Klassenzimmern.

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