Durch die Wärmebildkamera der Feuerwehr betrachtet. 
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Durch die Wärmebildkamera der Feuerwehr betrachtet. 
Hält Feuerwache: Christian Reisert (27) misst die Temperatur der Bäume und ruft notfalls nach Wasser.
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Hält Feuerwache: Christian Reisert (27) misst die Temperatur der Bäume und ruft notfalls nach Wasser.
Wasserschwall für erhitzte Bäume.
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Wasserschwall für erhitzte Bäume.
Hunderte feiern im Helenental.
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Hunderte feiern im Helenental.

Extreme Trockenheit

Johannifeuer im Helenental unter strenger Bewachung

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Während mehrere Hundert Gäste beim Johannifeuer im Helenental bis spät feierten, musste die Feuerwehr Schwerstarbeit leisten; mit Wärmebildkamera und Schlauch.

Aschheim– Nur einmal im Jahr darf im Aschheimer Helenental gefeiert werden, und nach diesem Termin lechzen die Menschen. Nachdem das Johannifeuer im vergangenen Jahr wegen schlechter Witterung abgesagt werden musste, was das Wetter diesmal fast zu gut. Während mehrere Hundert Gäste bis spät feierten, musste die Feuerwehr Schwerstarbeit leisten und wegen der extremen Trockenheit alles absichern.

Die Besucher saßen im Helenental, wurden kulinarisch vom gastgebenden FC Aschheim und musikalisch von der Aschheimer Blaskapelle verwöhnt. Auf Berg loderte das Johannifeuer, das nach tagelanger Trockenheit wegen der Waldbrandgefahr ein ganzes Stück kleiner als geplant abgebrannt wurde. Die Feuerwehr war auch froh, dass rechtzeitig zur Dämmerung der gefährliche Wind nachließ. Die gesamte Nacht über wurden rund um das Feuer herum aber alle Bäume und Büsche dauerhaft mit Wasser aus Schläuchen gekühlt.

Christian Reisert überwacht die Temperatur

Christian Reisert (27) war der wichtigste Mann des Abends. Auf den ersten Blick sah es aus, als würde er mit einer Videokamera den stundenlangen Einsatz filmen. Tatsächlich hatte er aber eine Wärmebildkamera, mit der der erfahrene Feuerwehrmann die Bäume stundenlang analysierte. Bei höheren Temperaturen an manchen Stämmen wies er die Feuerwehrkollegen an, mit dem Wasserschlauch den entsprechenden Bereich zu kühlen. „Mit 20 Grad Baumtemperatur sind wir absolut auf der sicheren Seite“, sagt Reisert, der im Johannifeuer selbst als Höchsttemperatur stolze 1200 Grad gemessen hat. Seine stundenlange Arbeit auf dem Berg war für ihn kein Problem mit Blick ins Tal zu den feiernden Kollegen, die nicht zu den rund zehn Feuerwehr-Mitgliedern im Einsatz gehörten: „Der Job hier ist relativ entspannt, und außerdem gleicht es sich immer aus, wer im Einsatz ist und wer frei hat.“

FCA-Chef Siegfried Weiß scheut keinen Aufwand

Die Feuerwehr verlegte von zwei Fahrzeugen lange Leitungen, über die das Wasser zum Feuer den Berg hinauf gepumpt wurde. Einen ähnlichen Aufwand betrieb auch der FC Aschheim für dieses außergewöhnliche Fest. Für den Betrieb der Versorgungsstände und die Beleuchtung nutzte der FC Aschheim ein Notstromaggregat der Dornacher Feuerwehr. Für die Versorgung mit Wasser und die Entsorgung des Abwassers wurden mehr als 100 Meter Leitungen zum Kreisverkehr bei den Supermärkten des Gewerbegebietes gelegt. FCA-Vorsitzender Siegfried Weiß betreibt den Aufwand gerne: „Die Leute gehen einfach gerne hierher ins Helenental. Und wenn das Wetter passt, ist das Fest ein Selbstläufer.“

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