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Die Zebras ziehen durch die Savanne.

"Tuishi pamoja"

Kindermusical an der Kelten-Grundschule Aschheim

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Aschheim – Aufführungen der kulturellen Arbeitsgruppen sind nicht Außergewöhnliches an bayerischen Grundschulen. Die jährlichen Projekte der Aschheimer Kelten-Grundschule gehen jedoch weit über das normale Maß hinaus, was Umfang und Perfektion betrifft.

An zwei Tagen führten die Schüler in der proppevollen Aula das Kindermusical „Tuishi pamoja“ auf, vor begeisterten Gästen. Fürs Bühnenbild hatte eine Mutter ein mehrere Meter langes Savannenbild gemalt, vor dem sich eine Zebra- und eine Giraffenherde tummelten. Die kleine Giraffe Raffi und das Zebramädchen Zea hätten gerne miteinander gespielt, bekamen das aber von ihren Eltern verboten.

Zebras und Giraffen schließen Freundschaft

In der emotionalen Geschichte werden die jungen Tiere bei Löwenangriffen von ihren Herden getrennt und zittern einsam in der Wüste, ohne aufeinander zugehen zu wollen. Mit Witz und Tücke bringen dann die Erdmännchen die beiden Tiere zusammen, die dann die Punkte und die Streifen auf dem Fell der beiden Herden zusammen bringen. Beim großen Finale des Stückes singen die Zebras und Giraffen gleichermaßen begeistert wie lautstark ihr Lied der tierischen Freundschaft. 

Traum von der Völkerverständigung

Hinter dem mal witzigen, mal romantischen Schauspiel steckt eine deutliche Aussage. Am Ende setzen sich junge Menschen mit dem Traum einer besseren, bunteren Welt durch gegen verkrustete Vorstellungen von Eltern oder Ewig-Gestrigen. Rund 40 Kinder aus dem Chor spielten die Rollen der Giraffen, Zebras, Erdmännchen und Löwen, als würden sie alle schon seit der Geburt in der Wüste leben.

Unterstützt wurden die singenden Schauspieler von der Tanz-AG, die als Tanzgeister mit bunten Bändern das Leben auf der Bühne bereicherte. Als Trommelgruppe untermauerte die Klasse 4a zudem die Lieder dieses faszinierenden Musicals.

Rektorin Ruth Lehn ist unendlich stolz auf die großartigen Leistungen ihrer Schüler, die seit März auf die beiden Aufführungen hingearbeitet haben. Auch die Eltern brachten sich im großen Stil in das Musical ein mit rund 20 Müttern, die die Kostüme schneiderten und die Kinder kunstvoll schminkten. Väter kümmerten sich um die Technik.

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