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Kommunalwahl 2020: Zäsur bei der CSU Aschheim

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Von: Nico Bauer

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Die Kommunalwahl 2020 geht für die CSU Aschheim mit einem Generationenwechsel einher. Fünf von zehn aktuellen Gemeinderäten stehen nicht auf der Gemeinderatsliste.

Aschheim – Der CSU Aschheim steht eine größere Zäsur bevor. Bürgermeister Thomas Glashauser wurde am Montagabend zwar für seine zweite Amtszeit nominiert, aber fünf der zehn amtierenden Gemeinderäte stehen nicht mehr zur Wahl. Mit neuem Personal soll aber die absolute Mehrheit im Gemeinderat verteidigt werden.

Aktuell besteht der Gemeinderat Aschheim aus drei Gruppierungen, wobei mit dem neu gegründeten Ortsverband der Grünen ziemlich sicher eine vierte Fraktion dazu kommen wird. Bürgermeister Glashauser machte bei der Nominierungsversammlung deutlich, dass die CSU auch mit den Veränderungen und dem unberechenbaren Faktor der Neubürger die absolute Mehrheit das Ziel bleiben muss: „Wir wollen das halten, was wir haben.“ Das sieht auch der Ortsvorsitzende Rolf Dettweiler so: „Mit künftig vier Fraktionen wird es schwerer, aber die absolute Mehrheit ist möglich. Wir haben eine runde Liste mit Kandidaten von 24 bis 77 Jahre.“

Zwei Gemeinderatsschwergewichter scheiden aus

Bei dem Quintett der nicht mehr zur Wahl stehenden CSU-Mitglieder steht Georg Hornburger an der Spitze. Er ist aktuell Dritte Bürgermeister und der heimliche Bürgermeister von Dornach. Zu seinem kommunalpolitischen Ruhestand kommen noch Bettina Bayer, Miriam da Silva Conceição, Gabriele Denzel und Reiner Ströl, die nicht mehr kandidieren. Vor allem die mehr als vier Jahrzehnte im Gemeinderat vertretenen Schwergewichte Hornburger und Ströl sind nicht leicht zu ersetzen.

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Im Umbruch: Bei der CSU Aschheim geht die Kommunalwahl 2020 mit einem Generationenwechsel einher. © Nico Bauer

Allerdings gibt es auch spannende Personen für den Generationswechsel im Gemeinderat. So soll der 27 Jahre junge Michael Haller die neue Stimme Dornachs werden. Er bekam den aussichtsreichen Listenplatz fünf. Mit Roland Mermi kandidiert der Vorsitzende des FC Aschheim für die CSU und mit ihm weitere Funktionäre der Fußballer (Geschäftsstellenleiter Siegfried Weiß, Jugendleiterin Uschi Niedermeier).

Keine Überraschung war derweil die erneute Nominierung von Bürgermeisters Thomas Glashauser für eine zweite Amtszeit. Er bekam ebenso wie die Gemeinderatsliste 100 Prozent von den 25 stimmberechtigten Mitgliedern. „Dieses Ergebnis macht mich stolz und wir als CSU gehen nun geschlossen in den Wahlkampf“, sagte Glashauser.

Die Kandidatenliste

1. Thomas Glashauser (44, Bürgermeister), 2. Rolf Dettweiler (55, Diplom-Informatiker), 3. Maria Knoller (62, Hauswirtschaftsmeisterin), 4. Bernhard Stilling (47, Architekt), 5. Michael Haller (27, Immobilienkaufmann), 6. Regina Bauer (24, Steuerfachangestellte), 7. Florian Meier (34, Geschäftsführer), 8. Marcus Fischbach (40, Polizeibeamter), 9. Günther Pinkenburg (41, Rechtsanwalt), 10. Uschi Niedermeier (50, Sparkassenfachwirtin), 11. Roland Mermi (52, Geschäftsführer), 12. Helmut Heinrich (77, Schneidermeister), 13. Siegfried Weiß (47, Industriekaufmann), 14. Susanne König (51, Senior Financial Analyst), 15. Walter Matz (61, Wirtschaftsinformatiker), 16. Uwe Kleinewiese (54, Dipl-Ing. Elektrotechnik), 17. Dirk Ulleweit (50, kaufmännischer Angestellter), 18. Helmut Straubinger (61, Dipl.-Wirtschaftsingenieur), 19. Nicole Aschenbrenner (32, Kundenbetreuerin), 20. Michael Großmann (51, Elektromeister).

Im Überblick: Kommunalwahl 2020: Die Kandidaten und Parteien im Landkreis München

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