Landkreis-FDP hofft auf Einzug in den Bundestag mit Jimmy Schulz

Optimismus im FDP-„Powerhouse“

Aschheim - Die FDP im Landkreis zählt zu den stärksten Regionen der FDP in Bayern - und überhaupt. Hier sollen viele Stimmen für die Rückkehr in den Bundestag geholt werden. Und für heimischen Kandidaten Jimmy Schulz. 

Mit einem sehr prominent besuchten Neujahrsempfang hat die FDP im Landkreis das Wahljahr 2017 gestartet. Den großen Zuspruch, 50 Partei-Mitglieder sowie zahlreiche prominente Gäste wie der ehemalige stellvertretende Ministerpräsident Martin Zeil, der ehemalige bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch sowie die stellvertretende Landesvorsitzende Britta Dassler, wertete Kreisvorsitzender Ralph Peter Rauchfuß als „das beste Zeichen, dass sich die FDP auf einem guten Weg befindet“.

Auf diesem Weg, dessen oberstes Ziel in diesem Jahr die Rückkehr in den Bundestag ist, befindet sich auch Jimmy Schulz. Der 48-jährige Gemeinde- und Kreisrat aus Hohenbrunn steht als Bundestags-Kandidat fest und ist optimistisch, dass die FDP im Herbst den Sprung zurück in den Bundestag schafft.

Ebenso wie Michael Theurer, Vorsitzender der FDP in Baden-Württemberg und Europa-Abgeordneter. Der Festredner sagte mit Blick auf die Bundestagswahl: „Wir haben alle Chancen, aber keine Garantien.“ Da Schulz auch Vorsitzender des mächtigen FDP-Bezirksverbands Oberbayern ist, dürfte für ihn ein bayerischer Listenplatz unter den ersten Fünf realistisch sein. Das wiederum müsste für einen Sitz in Berlin reichen, wenn die FDP bei den Wahlen die Fünf-Prozent-Hürde knackt. Schulz, der von 2009 bis 2013 schonmal im Parlament saß, betonte, dass die Rückkehr der Liberalen in den Bundestag aber wichtiger sei als sein persönliches Schicksal.

Festredner Michael Theurer forderte auch eine inhaltliche Positionierung der Liberalen: Die Partei müsse ihrer Rolle als „Anwalt der sozialen Marktwirtschaft“ gerecht werden. Mit dem Schwerpunkt auf kleinere bis mittlere Unternehmen müsse Deutschland Wachstumskräfte entfesseln. Bayern bezeichnete er als „das Powerhouse der FDP“.

Ganz oben in diesem „Powerhouse“ sitzt der Speckgürtel um München, der in Bezug auf die absoluten Stimmen bei vergangenen Wahlen immer wieder der stärkste FDP-Landkreis Bayerns war. Und das soll er auch bleiben, wenn es nach Kreisvorsitzendem Rauchfuß und Jimmy Schulz geht. Sie setzen sich diese Spitzenposition auch heuer wieder zum Ziel. Beim Blick in die fernere Zukunft deutete Rauchfuß an, dass Rochus Kammer, der den harten Kampf um den Kreisvorsitz gegen Rauchfuß im Oktober 2016 verlor, im Jahr 2018 dann als Direktkandidat für die Landtagswahl nominiert werden soll.

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