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Nach Spaziergang verschwunden: Suche nach vermisster Frau nimmt trauriges Ende

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Von: Lukas Schierlinger

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Polizei München Symbolbild
Eine 34-Jährige Vermisste aus München konnte nur noch leblos gefunden werden (Symbolbild). © dpa/Lino Mirgeler

Nach einem Spaziergang in Aschheim fehlte von einer Frau aus München jede Spur. Nun gibt es ein trauriges Update von der Polizei.

Update vom 15. November, 16.12 Uhr: Traurige Nachrichten von der Münchner Polizei. Die Öffentlichkeitsfahndung nach der vermissten 34-Jährigen (siehe Ursprungsmeldung) wurde widerrufen, nachdem die gebürtige US-Amerikanerin heute Vormittag bei Aschheim leblos aufgefunden worden ist. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand kann ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden“, heißt es in einer Pressemitteilung der Polizei.

Aschheim: Junge Frau bricht zu Spaziergang auf - und kehrt nicht zurück

Ursprungsmeldung:

München/Aschheim - Bereits seit den Mittagsstunden des 31. Oktober wird eine 34-Jährige mit Wohnsitz in München vermisst. Zuletzt hielt sie sich bei einer Bekannten in Aschheim (Landkreis München) auf und war gegen 12.30 Uhr zu einem Spaziergang aufgebrochen.

Von diesem kehrte sie nicht mehr zurück, weshalb sich ihre Freundin an die örtliche Polizeiinspektion wandte und Vermisstenanzeige erstattete. Von dort übernahm das Kommissariat 14 die Ermittlungen. Via Facebook informierte die Freundin in mehreren Beiträgen über das Verschwinden der 34-Jährigen.

In der Folge leitete die Polizei umfangreiche Suchmaßnahmen ein. Dabei waren unter anderem ein Hubschrauber, die Diensthundestaffel und die Reiterstaffel sowie geschlossene Einheiten im Einsatz. „Die seitdem täglich durchgeführten Suchmaßnahmen seitens der Polizei blieben bislang ohne Erfolg“, vermeldet die Polizei am Mittwoch (10. November) in ihrem Pressebericht.

Vermisste aus München: Alle Suchmaßnahmen bisher erfolglos

Die 34-Jährige lebt seit rund zehn Jahren in München und ist daher ortskundig. „Sie könnte sich in einer emotionalen Ausnahmesituation befinden und auf medizinische Hilfe angewiesen sein“, informieren die Einsatzkräfte.

Beschreibung der 34-Jährigen: 173 cm groß, 55 kg, schlank, lange blonde Haare; zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie eine hellbeige, knielange Daunenjacke mit Kapuze, Bluejeans und weiße Sneakers.

Zeugenaufruf: Wer hat im angegebenen Zeitraum im Bereich Aschheim Wahrnehmungen gemacht, die im Zusammenhang mit diesem Vorfall stehen könnten?

Personen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 14, Tel. 089/2910-0, oder jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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Hilfe bei Suizidgefahr:

Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren.

Wer Hilfe sucht, kann sich an die Telefonseelsorge wenden. Im Akutfall unter Telefon: 08 00/1 11 01 11 oder 08 00/1 11 02 22 oder 11 61 23. Im Chat oder per Mail unter online.telefonseelsorge.de. Zudem gibt es einen psychiatrischen Krisendienst in Bayern unter Telefon: 08 00/6 55 30 00. Die ARCHE ist ein Verein für Suizidprävention und Lebenshilfe für München und außerhalb. Der Verein ist telefonisch unter 089/33 40 41 zu erreichen. Wer akute Fälle von Suizidversuchen beobachtet, soll umgehend die Notrufnummer 112 wählen.

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