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Spatenstich fürs Großprojekt.

Anlage an der Feldkirchner Straße soll bis Herbst 2017 stehen

Startschuss für Aschheims Mietwohn-Projekt

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Aschheim – Los geht's mit dem Bau einer Anlage für Mietwohnungen an der Feldkirchner Straße. Mit eingebaut wird ein Stück Heimatgeschichte.

Thomas Glashauser kann ein Lied von der Wohnungsnot singen. In jeder Bürgersprechstunde betreffen die Hälfte der Anliegen an den Aschheimer Bürgermeister Wohnungssuchen im Großraum München. Die Gemeinde reagiert mit dem Bau von 27 subventionierten Mietwohnungen an der Feldkirchner Straße 32 bis 38. Nun ist der Spatenstich erfolgt. Die Gemeinde hat sich für ein bemerkenswertes Projekt entschieden mit der Baugesellschaft München-Land: eine 8,56 Millionen Euro teure Wohnanlage am Ortsausgang nahe dem Feststadl, der Realschule und den Sportplätzen. „Wir zahlen als Gemeinde bewusst 2,7 Millionen Euro drauf, um die Preise niedrig halten zu können“, betonte Bürgermeister Thomas Glashauser beim Spatenstich. In Aschheim liegen die Mietpreise derzeit bei etwa 15 Euro pro Quadratmeter. In der neuen Wohnanlage, deren Fertigstellung für den Herbst 2017 geplant ist, sollen monatliche Mietpreise zwischen 8 und 9,30 Euro für den Quadratmeter verlangt werden. Insgesamt entstehen dort 2060 Quadratmeter Gesamtwohnfläche. Ursprünglich wollte die Gemeinde auf der Fläche an der Feldkirchner Straße eine Mixtur aus Miet- und Eigentumswohnungen sowie Reihenhäusern schaffen. Schnell stellte sich heraus, dass dieses Vorhaben wirtschaftlich kaum umsetzbar sein dürfte. Angesichts der extrem großen Nachfrage nach Mietwohnungen wurde die Planung geändert. Die Gemeinde entschied sich für eine Größenmischung von Wohnungen mit 1,5 Zimmern bis zu einer Maisonette-Wohnung mit fünf Zimmern. „Uns sind größere, für Familien geeignete Wohnungen wichtig“, erklärte Bürgermeister Glashauser. Bis zur Fertigstellung im Herbst 2017 wird die Gemeinde noch die Details für die Vergabe der Wohnungen bekannt geben. In Zukunft wird die Baugesellschaft München-Land das Objekt verwalten, aber die Kommune hat das Belegungsrecht aller Wohnungen. Die Anlage fungiert als Eingangstor von Feldkirchen kommend in den Ort und wurde von der Anordnung der Gebäudekörper an historischen Aschheimer Bauernhöfen angelehnt. Glashauser sieht deshalb in dem qualitativ hochwertigen Wohnraum auch ein Stück Gemeindegeschichte.

nb

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