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Jede Menge grüne Wiese: Die Zahl der „Bauma“-Parkplätze in Aschheim soll in Richtung des weißen Gebäudes von 2500 auf 4000 Stellplätze erhöht werden. 

Neues Konzept soll 2019 stehen 

Zusätzliche Stellplätze für die „Bauma“-Besucher

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Die „Bauma“ zählt zu den meistbesuchtesten Messen im Landkreis München. Die Gemeinde Aschheim will deshalb mehr Parkplätze schaffen. 

Aschheim – Die Gemeinde Aschheim will bis zur nächsten „Bauma“ im April 2019 ihre Messe-Parkplätze am Heimstettener See deutlich erweitern. Zudem soll sich die Kleingartenanlage fast verdoppeln in Richtung St. 2082 und Klausnerstraße. Obwohl sämtliche Maßnahmen auf Aschheimer Grund stattfinden, wurden die Pläne in den Gemeinderäten von Kirchheim und Feldkirchen ausführlich und kontrovers diskutiert.

„Wir können nichts dagegen machen, wenn sie das durchziehen, aber im Sinne der guten Nachbarschaft sollten die Aschheimer schon auch unsere Bedenken verstehen und berücksichtigen“, sagte Rathaus-Geschäftsleiter, Heinz-Josef Reiser. Wie Aschheim den beiden Nachbarn mitteilte, sind die Pläne für das Gebiet westlich der Bundesstraße 471 entlang der St. 2082 recht umfangreich. So soll unter anderem die Kleingartenanlage nach Norden verdoppelt werden. Der bestehende temporäre „Bauma“-Parkplatz auf Höhe des Postverteilzentrums soll deutlich nach Osten erweitert werden, von heute 2500 auf dann 4000 Stellplätze. Dafür soll ein kleiner Parkplatz direkt am Heimstettener See künftig als Liegewiese im Erholungsgebiet dienen. Zudem soll das Aschheimer Gewerbegebiet besser an die St. 2082 angeschlossen werden, damit der temporäre „Bauma“-Parkplatz ebenso wie das Eventgelände am Wasserski-See schneller erreichbar sind.

Im Kirchheimer Bauausschuss begrüßt man die geplante Vergrößerung der Erholungsfläche und Liegewiese ebenso wie die bessere Ausnutzung der Parkflächen für Kunden der „Bauma“ und für Besucher des Sees. Der Grünstreifen südlich, entlang der Klausnerstraße, sollte aus Sicht der Kirchheimer erhalten bleiben und nicht verschwinden, wie Aschheim das plant. Dieser Grünstreifen diene unter anderem als Lärmschutz zwischen dem Naherholungsgebiet des Sees und der Staatsstraße sowie dem Gewerbegebiet. Gleiches gelte für den Grünstreifen entlang der Klausnerstraße auf Höhe der Kleingartenanlage, denn durch deren Erweiterung werde es mehr Verkehr geben.

Die Feldkirchner Gemeinderäte wollen vor allem, dass keine Schleichwege entstehen, etwa, wenn Autofahrer den neuen oder alten temporären „Bauma“-Parkplatz von Süden her, also über die schmale Seestraße am Fidsche entlang, anfahren oder von ihm weg fahren könnten. Die Gemeinderäte sind sich einig, dass dies verhindert werden muss, etwa mit Schranken oder Pollern.  bb

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