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Aschheim trauert um Leni Ruthus

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- Aschheim (gü) - "Schön war`s und die Leute haben mich gern gemocht." So hat Leni Ruthus immer auf ihr Leben zurückgeblickt, wenn sie mit ihren Kindern sprach, sagt ihre Tochter Anneliese. Nach einem dermaßen erfüllten Leben ist Leni Ruthus, Gattin des Aschheimer Alt-Bürgermeisters Franz Ruthus, im Alter von 86 Jahren verstorben. Heute um 15.30 Uhr wird sie auf dem Gemeindefriedhof Aschheim beigesetzt. Der Gottesdienst beginnt bereits um 14.30 Uhr in der Aschheimer Pfarrkirche St. Peter und Paul.

Franz Ruthus war von 1946 bis 1948 zweiter Bürgermeister, von `48 bis `84 erster. In diesen 38 Amtsjahren, in der schwierigen Aufbauzeit nach dem Krieg, hat Leni Ruthus ihren Mann stets vorbehaltlos unterstützt. "Sie hat ihrem Mann den Rücken freigehalten", sagt Helmut Englmann, seit 1984 Bürgermeister. "Ich kannte sie schon, da war ich noch ein kleiner Bub", sagt Englmann. "Sie war eine sehr liebenswerte Frau."

Als gesellige, fröhliche Frau schildert Anneliese Stilling ihre Mutter, und sie spricht dabei sicher auch für ihre beiden Geschwister. Beliebt war Leni Ruthus im Ort, in dem sie seit ihrem dritten Lebensjahr gewohnt hat; seit Ende der 50er Jahre im eigenen Haus. Wobei die Bürgermeisters ihr Haus im ersten Einheimischenmodell an der Tassilostraße erst gebaut haben, als die meisten anderen Grundstücke schon bebaut waren. Die Aschheimer werden Leni Ruthus nicht vergessen.

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