Libero Ferdinand Tille schwärmt von seinen „persönlichen Top-Five“ aller Spiele

Atmosphäre als Anreiz für Generali-Volleyballer

Unterhaching - Gegen den Moerser SC wollen Generali Hachings Volleyballer am Montagabend (19.30 Uhr) vor eigenem Publikum den vorletzten Schritt zum dritten Pokalsieg in Folge unternehmen.

Moerser SC und DVV-Pokal: Diese Verbindung ruft bei Unterhachings Volleyball-Fans wunderbare Erinnerungen wach. Vor allem bei jenen, die am 8. März 2009 unter den 9000 Zuschauern waren, die in Halle/Westfalen den 3:1-Finalsieg ihres Teams über die Westdeutschen unmittelbar miterleben durften. Für Generali Haching war es der erste große Titelgewinn.

Von Revanche zu sprechen, wäre allerdings verfehlt, zu viel hat sich seither personell auf beiden Seiten verändert: Moers hat einen gewaltigen Umbruch hinter sich, und vom damaligen Sieger sind mit Kapitän Max Günthör und Ferdinand Tille auch nur noch zwei Spieler dabei, dazu natürlich Trainer Mihai Paduretu.

Bei der erfolgreichen Pokalverteidigung im vergangenen März mit einem 3:2 über evivo Düren vor sogar mehr als 10 000 Leuten standen zudem Denis Kaliberda, Roy Friedrich und Huib den Boer im Hachinger Kader. Auch diese drei wissen also um die einzigartige Atmosphäre beim Endspiel in Halle, die laut Paduretu Anreiz genug sein sollte: „Wir wollen das Halbfinale unbedingt gewinnen und die große Chance nutzen, wieder vor so einer Kulisse zu spielen.“ Tille, der beste Libero der letzten WM, der trotz seiner erst 21 Jahre auch international schon viel erlebt hat, macht den in Sachen Finale noch unerfahrenen Neu-Hachingern jedenfalls schon mal Appetit: „Beide Finalspiele gehören zu meinen persönlichen Top-Five.“

Doch zunächst gilt es, den aktuellen Bundesliga-Fünften aus dem Weg zu räumen. Dass dies keine leichte Aufgabe wird, wissen die Hachinger spätestens seit dem Punktspiel vor rund fünf Wochen, als sie von den Moersern, ebenfalls zuhause, in arge Verlegenheit gebracht wurden, nach 1:2-Satzrückstand und großem Bangen mit 3:2 die Oberhand behielten.

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