Attraktiver Standort und liebenswerte Heimat

- Bürgermeister Zeitler: Lebensstandard erhalten und ausbauen

Unterschleißheim (mf) - Rund 450 Gäste begrüßte Unterschleißheims Bürgermeister Rolf Zeitler (CSU) beim Neujahrsempfang und nutzte die Gelegenheit, um Dank zu sagen - unter anderem an die kirchlichen, sozialen Einrichtungen und ehrenamtlichen Kräfte Dank sagte Zeitler auch an die rund 600 Gewerbebetriebe am Ort: "Für die Schaffung von Arbeitsplätzen und auch für die prompten Steuerzahlungen." Bester Steuerzahler am Ort sei Microsoft.

Apropos Steuern: Auf der Einnahmenseite stehe Unterschleißheim recht gut da. "Aber wer gut verdient, muss auch viele Steuern zahlen", sagt Zeitler. Diese Steuern zahle die Stadt gerne - wenn genug übrig bleibt, damit Unterschleißheim weiterhin attraktiv bleibe. Erfreulich auch, dass die Firma Zeotech in Unterschleißheim blieb und sich hier vergrößert hat. Ein Zeichen dafür, dass das Wirtschaftsklima am Ort ebenso stimme wie Infrastruktur und Lebensqualität, die 2003 noch ausgebaut und gefestigt worden seien.

Es gelte Neues anzupacken, um den Lebensstandard zu erhalten, damit Unterschleißheim weiterhin attraktiver Standort und liebenswerte Heimat bleibe.

Mit Blick auf den bundespolitischen Gast des Abends, den CSU-Bundestagsabgeordneten Martin Mayer, betonte Zeitler, dass Deutschland angesichts der langen Wirtschaftskrise dringend Reformen brauche, auch wenn dies für den Einzelnen Einschnitte bedeute. Landtags-Vizepräsident Peter-Paul Gantzer (SPD) nahm Bürgermeister Zeitler ins Visier, als er das Konnexitätsprinzip des Freistaates ansprach, das sich mit dem Motto "wer anschafft, zahlt" hoffentlich auch positiv auf Unterschleißheim auswirken werde. Auch die EU-Osterweiterung beeinflusst die Stadt: Die Partnerschaft mit der ungarischen Region Zengöalja wird im Mai in Unterschleißheim und im August in Ungarn besiegelt.

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