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Ein Ausbau gegen den Dauerstau

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Schäftlarn - SPD-Gemeinderat beantragt, die Kreuzung B11/Starnberger Straße umzugestalten

Schäftlarn - Um die Gesamtsituation in Hohenschäftlarn in punkto Verkehr zu entschärfen, möchte Hans-Jürgen Heinrich (SPD) die Kreuzung B11/Starnberger Straße in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Freising umgestaltet sehen. Zudem soll ein Ingenieurbüro mit der Planung und Bewertung der Trassen für eine Umgehungsstraße beauftragt werden.

Nachdem die Gemeinde das alte Umspannwerk an der Kreuzung erworben hat, stehen nach Meinung des Politikers genügend Flächen zur Verfügung, um diesen Bereich hinsichtlich des gestiegenen Verkehrs auszubauen. „Mit einer gleichzeitigen Abstimmung der Ampelanlagen mit den Sperrzeiten der Bahnschranke müsste es doch möglich sein, den Verkehrsstau auf der Ortsdurchfahrt zu verringern“, begründet der Politiker schriftlich seinen Antrag. „Zumal auch die Umsetzung des Baus der Umgehung in Sonderbaulast nicht sofort realisierbar ist.“

Doch so einfach ist das nicht: „Wenn wir die Schranke versetzt haben wollen“, gibt Bürgermeister Matthias Ruhdorfer (CSU) zu bedenken, „müssen wir das selber zahlen.“ Außerdem: „Was sollen wir zuerst anpacken? Die Kreuzung oder die Umgehung?“ wollte Christian Lankes (Grüne) wissen und wies auf die Wechselwirkung beider Vorhaben hin. „Erst sollten wir klären, wie es mit der Umgehung weitergeht. Dann können wir auch die Kreuzung anpacken.“

sh

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