Ausbau des Gymnasiums für 2,7 Millionen Euro

Kirchheim - Nicht nur Container, sondern einen stabilen, mehr als zehn Jahre haltbaren Schulbau in Systembauweise für acht zusätzliche Klassenzimmern will der Schulzweckverband für das Gymnasium.

Ob der zweigeschossige, freistehende Bau entlang der Straße am Pauseneingangshof noch bis zum neuen Schuljahr errichtet werden kann, ist allerdings fraglich. Architekt Richard Baumann sieht wenig Möglichkeiten, das „volle Genehmigungsverfahren, das jetzt anläuft“, bis zum Herbst nebst Neubau durchziehen zu können. Der Planer schätzt die Baukosten für das Projekt in Stahlbetonskelettweise und Holzverschalung auf 2,7 Millionen Euro.

Städtebaulich sei der zweigeschossige Bau einem ebenerdigen vorzuziehen. Das überzeugte Bürgermeister Helmut Englmann (Aschheim), der die ebenerdige Planung wegen geringerer Kosten geprüft haben wollte. Für die Dauerlösung könne man nicht nur den Landkreis, sondern auch den Staat mit ins Finanzierungsboot bekommen, meint Englmann: „Vielleicht hat er ja von den Milliarden, die er unbedingt los werden will, noch etwas übrig.“

Bürgermeister Heinz Hilger teilte noch mit, dass die Gemeinderäte Kirchheims sich am Abend zuvor in nicht öffentlicher Sitzung auch für einen „nicht temporären Bau mit Containern“ entschieden und für eine Lösung in Holzständerbauweise plädiert hätten.

Mit heftiger Kritik am Freistaat forderte Verbandsvorsitzender Hilger aber Staatsgelder für weitere Schulbauten im Umfeld: „Wenn ich so viel Geld für Zocker und Spielbanken, also Banker und ihre Spielleidenschaft produziere, muss auch etwas für die Schulen da sein.“

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