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Wohnungen, Arztpraxis und Café: Große Chance für neues Leben in Großhelfendorfs Ortsmitte

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Von: Wolfgang Rotzsche

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Auf dem Gelände an der Dorfstraße (rot umrandet) haben die Firma Fritzmeier und die Gemeinde Flächen erworben. Im blauen Bereich entwickelt die Gemeinde eine Ortsmitte. © mm

In Großhelfendorfs Ortsmitte tut sich was. Auf dem gemeindeeigenen Grundstück an der Dorfstraße besteht jetzt die große Chance, neues Leben in den Ort zu bringen.

Aying – Die Gemeinde Aying hat zusammen mit der Firma Fritzmeier ein Gebäude – das alte „König-Haus – nebst Grundstück im Nordosten der Fläche erworben. Ein Teil kann für das gemeindliche Bauvorhaben verwendet werden. Den anderen sichert sich die Firma Fritzmeier für seinen dortigen Betrieb, der in Richtung Rosenheimer Landstraße direkt anschließt. Also wäre insgesamt mehr Platz für Ideen auf dem Gelände, auf dem sich zurzeit noch das ehemalige Raiffeisenbankgebäude befindet. Dieses hat die Gemeinde schon vor längerer Zeit erworben und wird vom Wasserversorgungsverband Helfendorf und vom Verein Dorfleben und Soziales in der Gemeinde Aying genutzt.

Das soll alles auf dem Areal entstehen

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Auf 50 Prozent der Freifläche sollen neue Wohnungen entstehen. © Rotzsche

Diese beiden und noch mehr Organisationen sollen in dem neuen Gebäudekomplex untergebracht werden. Weiterhin soll die Gemeindebibliothek dort eine neue Bleibe sowie eine Tagespflege der Arbeiterwohlfahrt, ein Café und eine Arztpraxis Platz finden. Und dann ist vor allem eines dem Gemeinderat ganz wichtig: Wohnungen. 50 Prozent der Baufläche soll hierfür verwendet werden. Dieser Prozentsatz ist auch wichtig, um das kommunale Wohnraumförderungsprogramm abrufen zu können.

Architektenwettbewerb läuft

Fünf Architekturbüros haben jetzt die Möglichkeit, Konzepte für die Ortsmitte Großhelfendorf auszuarbeiten und der Gemeinde Aying vorzulegen. Dies hat der Gemeinderat beschlossen. Unter diesen Büros ist auch die „Florian Nagler Architekten GmbH“ aus München. Vor einem Jahr hat Florian Nagler im Rahmen einer Bürgerwerkstatt bereits erste Ideen für die Fläche an der Dorfstraße präsentiert. Deswegen war sein Büro auch für die Teilnahme an diesem Verfahren gesetzt. Jedes Architekturbüro, das an diesem Verfahren teilnimmt, erhält 12 000 Euro. Auf diesen Gesamtkosten bleibt die Gemeinde Aying nicht ganz sitzen, weil auch diese Maßnahme staatlich gefördert wird. Unterstützung erfährt die Kommune durch die Baugesellschaft München-Land (BGML), die sich um das Plangutachten kümmert. 

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