Aying hat noch Platz für Wohnungen

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Aying - Die Gemeinde Aying startet eine Umfrage unter ihren Bürgern, um den Bedarf an kommunalen Wohnungen zu ermitteln. Platz gäbe es. Bürgermeister Hans Eichler (PWH) sprach in der jüngsten Gemeinderatssitzung von rund 80 Wohnungen, die auf eigenem Grund entstehen könnten.

Primär wären das Flächen in Dürrnhaar und in Großhelfendorf sowie der Wohnblock, der unweit des Ayinger Bahnhofs entstehen soll. Der Gemeinderat stimmte der Idee einer Umfrage zu. Für die eigene Bevölkerung günstigen Wohnraum zur Verfügung zu stellen, das ist der Hintergedanke. Mit der Umfrage erhofft sich die Gemeindeverwaltung Einblick in die Wünsche ihrer Bürger, ob es Miets- oder Eigentumswohnungen werden sollen. Auch Reihenhäuser könnten in Frage kommen. Denn über die Art und Bauweise ist jetzt noch nicht entschieden worden. Also könnte folglich noch geplant werden. „Es wäre schade, wenn wir nicht wissen, wie der Bedarf ist. Unsere Entscheidung darf nicht an der Nachfrage vorbeilaufen“, so Eichler. In der Vorlage hat Bauamtsleiter Günther Schön die Begriffe Einheimischen- und Sozialmodell verwendet.

Christine Squarra (Grüne) hinterfragte, wer denn als Einheimischer zu verstehen sei. „Das müsste der Gemeinderat neu festlegen, sollte es wieder ein Einheimischenmodell geben“, war die Antwort. Da es neue Rechtsprechungen zum Einheimischenmodell gibt, könne die Kommune sowieso nur Wohnraum „im Rahmen aller rechtlichen Möglichkeiten“ anbieten, betonte Eichler. Sprich: Ein beliebiger Mietzins ist nicht möglich. Sowieso sei ja noch gar nichts entschieden. In einem Vorspann zu der Umfrage soll noch erklärt werden, dass sich die Abfrage ausschließlich auf die gemeindlichen Grundstücke bezieht.

Dritter Bürgermeister Anton Arnold (CSU) brachte den Begriff des sozialverträglichen Wohnungsbaus ins Spiel. So würde sich jeder in der Gemeinde angesprochen fühlen, der Bedarf an einer Wohnung hat, die vielleicht günstiger als am offenen Wohnungsmarkt ist.

wjr

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