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Immer wieder kommt es zu teils schweren Unfällen an der Ayinger Kreuzung der Staatsstraßen 2078/2070. Dieser Unfallschwerpunkt soll jetzt durch einen Kreisverkehr entschärft werden.

Unfallkreuzung: Kreisverkehr in Aying geplant

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Immer wieder kommt es zu teils schweren Unfällen an der Ayinger Kreuzung der Staatsstraßen 2078/2070. Dieser Unfallschwerpunkt soll jetzt entschärft werden. Zumindest prüft das Staatliche Bauamt Freising, ob hier ein Kreisverkehr möglich ist.

Aying – Hintergrund war eine Anfrage von Bürgermeisterkandidat Hermann Oswald (PWH) in der Gemeinderatssitzung. Ein Bürger haben ihn angesprochen und gefragt, welche Messungen an der Staatsstraße 2078 südlich von Großhelfendorf vorgenommen würden. Wie Bürgermeister Hans Eichler (PWH) erklärte, habe sich die Gemeinde beim Staatlichen Bauamt Freising erkundigt, ob die Straße mit einer neuen Asphaltschicht versehen werden könnte. Aber von der Straßenbehörde gab es ein Nein, weil die finanziellen Mittel hierfür nicht vorhanden seien. 

Bauamt: „Kreisverkehr als sicherste Lösung“

Die Messungen seien auch im Rathaus bekannt gewesen. Weitere wurden demnach auch westlich von Aying im besagten Kreuzungsbereich St 2078/2070 vorgenommen. Eichler erklärte im Gemeinderat, dass die Kommune schon vor einiger Zeit Vorschläge unterbreitet hat, wie dort an der bekannten, unfallträchtigen Kreuzung ein Kreisverkehr entstehen könnte. Stefan Rinderer, Bauoberrat beim Staatlichen Bauamt, erklärte auf Anfrage des Münchner Merkur: „Da hier ein Unfallhäufungspunkt vorliegt, wurden mit dem Ziel, die Verkehrssicherheit zu verbessern, verschiedene Varianten eines Knotenpunktumbaus geplant. Derzeit zeichnet sich der Umbau in einen Kreisverkehr als sicherste Lösung ab.“ Aber hier muss erst mit Grundstückseigentümern gesprochen werden, um weitere Schritte vorzunehmen. Das kann noch Zeit in Anspruch nehmen. „Sobald zu diesen Maßnahmen alle Belange geklärt sind, werden wir diese in unser Bauprogramm aufnehmen.“

Wunsch, den Radweg entlang der St 2078 zu verlängern

Auf einen Punkt, den Bürgermeister Eichler auch im Gemeinderat angesprochen hatte, geht Rinderer ebenso ein. Dabei geht es um den Wunsch, den Radweg von Großhelfendorf entlang der St 2078 bis Rauchenberg weitzuführen. Hier werde gerade das Programm für den nachträglichen Anbau von Radwegen für Bundesstraßen und für Staatsstraßen fortgeschrieben. Das neue Radwegeprogramm könnte im Laufe des Jahres vorliegen. „Dann, so Rinderer, „können wir eine Aussage treffen, welche Maßnahmen von uns weiterverfolgt werden.“

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