Störung verursacht Verspätungen auf der Linie S7

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Sieht sich dem Ziel ein Stück näher: Nortrud Semmler, Sprecherin der Initiative „S7Ostlus“.

Initiative „S7 Ostplus“

Zweigleisiger Ausbau rückt in greifbare Nähe

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Aying - Die Initiative „S7Ostplus“ sieht sich in ihrem Ziel bestätigt, den Service auf der S-Bahn-Strecke von München-Ostbahnhof bis Kreuzstraße zu verbessern. Grund ist ein Beschluss des Münchner Stadtratsausschusses für Stadtentwicklungs-und Verkehrsplanung.

Der Stadtratsausschuss hat beschlossen, dass die Landeshauptstadt den zweigleisigen Ausbau der S7-Ost befürwortet und den Freistaat auffordert, in konkrete Planungen einzutreten. Damit übernehme die Stadt ein zentrales Anliegen der Initiative. „So ist der politische Druck auf den Freistaat Bayern, die S7-Ost zwischen Giesing und Kreuzsstraße zweigleisig auszubauen, deutlich gestiegen“, erklärt Nortrud Semmler, Sprecherin der Initiative. Die 72-jährige Großhelfendorferin merkt an, dass sich die Initiative nun direkt an den Bayerischen Landtag wenden wird, „damit dieser die Staatsregierung auffordert, an die Deutsche Bahn Netz AG den Planungsauftrag für den durchgehenden zweigleisigen Ausbau der S7-Ost zu erteilen“. Mit Landtagsabgeordneten und verschiedenen Fraktion sei schon im Vorfeld Kontakt aufgenommen worden. „Wir werden jetzt, nach dem Stadtratsbeschluss, die Gespräche intensivieren und auf die bisher noch nicht eingebundenen Fraktionen ausdehnen. Dabei setzen wir, wie in der Vergangenheit auch, vorwiegend auf das direkte Gespräch. Außerdem sind wir bereits dabei, mit einzelnen Fachausschüssen und den betroffenen Ministerien in einen Gedankenaustausch einzutreten.“ Auch anderweitig war die Initiative in der Vergangenheit nicht untätig und weiß insbesondere Landrat Christoph Göbel (CSU) auf ihrer Seite. Mit dem gab es bereits mehrere Gesprächstermine. „Es unterstützen uns entlang der Strecke S7-Ost auch die Bürgermeister, diverse Agenda- und Naturschutzgruppen wie der Bund Naturschutz und Natur und Umwelt Südost, die Bürgerinitiative München-Haidhausen“, zählt Semmler auf. Und jetzt auch der Münchner Stadtrat. Das sei eine gute Ausgangslage für die weiteren Schritte. Die Initiative selbst besteht aus etwa einem Dutzend Gründungsmitgliedern, die aber nicht nur für sich selbst sprechen. So steht beispielsweise der Vorsitzende von Natur und Umwelt Südost mit einem entsprechenden Vereinsbeschluss für sämtliche Mitglieder. Ähnlich ist es beim Arbeitskreis Ortsentwicklung & Verkehr der Agenda 21 Ottobrunn/Neubiberg, beim Bund Naturschutz Aying und anderen Gruppen. „Wir können daher von mehreren hundert Mitgliedern ausgehen“, erklärt Nortrud Semmler. Der harte Kern der Aktiven bestehe aus sechs bis sieben Personen. Zusätzlich wird die Initiative von Fachleuten verkehrsplanerisch und eisenbahntechnisch beraten und bei Gesprächen mit Politikern unterstützt.

wjr

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