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CSU Aying stellt Bürgermeister-Kandidat auf: Wagner will’s wissen

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Von: Wolfgang Rotzsche

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Will Rathauschef werden: der CSU-Ortsvorsitzende Peter Wagner (li.), hier mit CSU-Landrat Christoph Göbel.
Will Rathauschef werden: der CSU-Ortsvorsitzende Peter Wagner (li.), hier mit CSU-Landrat Christoph Göbel. © msc

Die CSU in Aying hat sich geeinigt, wer die Nachfolge von PWH-Bürgermeister Hans Eichler antreten soll. Ihr Kandidat für die Kommunalwahl 2020, Peter Wagner, verspricht Kontinuität.

Aying – Nach Christine Squarra (Grüne) und Erich Leiter (SPD) wirft nun auch Peter Wagner (CSU) seinen Hut in den Ring. Der 34-Jährige will Nachfolger von Ayings Bürgermeister Hans Eichler (PWH) werden. Sein Ortsverband gab ihm volle Rückendeckung. Zuletzt stellte die CSU bis 1996 mit Bernhard Katzmair den Rathauschef. Auch Wagner weiß, dass es keine leichte Aufgabe ist, Eichler zu beerben. „Was in der Gemeinde die letzten Jahre geschehen ist, ist enorm. Und das müssen wir auch so weiterführen“, sagt er. „Bei der Infrastruktur stehen wir gut da, weil in Aying immer mit Weitsicht geplant und gehandelt wurde. Aber auf diesen Lorbeeren dürfen wir uns nicht ausruhen.“

Sollte er Bürgermeister werden, dann möchte Wagner Dorf-, Gewerbe- und Mischgebiete so erhalten, wie es jetzt ist: „Wir brauchen keine Ansiedlung von Versandzentren oder große Lagerhallen. Aber wenn sich ein heimischer Betrieb entwickeln möchte, dann sollte die Gemeinde auch Möglichkeiten bereitstellen können und zwar in allen Ortsteilen.“

Keine Käseglocke über Aying

Über die Gemeinde Aying könne nicht die Käseglocke gestülpt werden. Sprich, ein Stillstand mache keinen Sinn. „Ich finde, dass wir in der Gemeinde den Spagat zwischen der Tradition und der Moderne meistern müssen und auch können.“ Auch das Thema Wohnraum werde die nächsten Jahre die Kommune weiter beschäftigen. „Mein Ziel ist es, für alle Gemeindebürger, vor allem bei den jungen Erwachsenen, Wohnmodelle auf den Weg zu bringen. Dabei ist es egal, wer die erste Lösung bringt. Für den Bürger ist es wichtig, dass er die beste Lösung von der Gemeinde bekommt.“ Zuversichtlich schaut Wagner in die Zukunft, weil es im Gemeindegebiet eine Vielzahl an Vereinen und Organisationen gibt. „Das stärkt den Dorfcharakter und lässt die Dorfgemeinschaft lebendig sein.“ Die unzähligen Feste und Veranstaltungen in der Gemeinde seien ein fester Bestandteil über das ganze Jahr hinweg. „Ich werde alles dafür tun, dass es so bleibt, und wir die Bürokratie so klein halten können, wie es geht.“ Drei Bürgermeisterkandidaten sind nun offiziell benannt. Kein Geheimnis ist es, dass die Parteiunabhängige Wählergemeinschaft Helfendorf (PWH) Hermann Oswald nominieren möchte. Die Aufstellungsversammlung wird aber erst zum Jahresende sein. Noch zu keinem Ergebnis scheint die Freie Wählergemeinschaft der Gemeinde Aying (FWGA) zu sein, ob und wen sie ins Rennen bringt.

Peter Wagner ist 34 Jahre alt und lebt seit der Geburt in Peiß. Nach dem Realschulbesuch hat er Kälteanlagenbauer gelernt. Vor zehn Jahren hat der den Meister gemacht und 2013 die Fortbildungsprüfung zum Betriebswirt (HWK) mit Bestnoten bestanden. Derzeit arbeitet er in einem Familienunternehmen, wo er sich auch um die Lehrlingsausbildung kümmert. Zusammen mit seinen Eltern betreibt er einen Landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieb mit Ackerbau, Rindermast und Forstwirtschaft. Bei der Feuerwehr Aying ist er als Gruppenführer tätig, bei den Spielhahnschützen Aying-Peiß Schützenmeister. Zudem ist er Ortschef der CSU. 

Die Bürgermeisterkandidaten aller Gemeinden aus dem Landkreis München haben wir für Sie in unserem Überblicksartikel zu den Kommunalwahlen 2020 aufgelistet. Zudem können Sie sich in unserem Artikel zu den Landratswahlen über die dort antretenden Kandidaten informieren. Alle weiteren Hintergrundberichte finden sie auch auf unserer Themenseite zu den Kommunalwahlen 2020 im Landkreis München.

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