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Familie über Emmeram Mayer: „Dein Humor ist uns geblieben“

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Von: Wolfgang Rotzsche

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Eine Kerze steht auf einem Grab auf einem Friedhof. Trauer.
Der Familienmensch Emmeram Mayer aus Heimatshofen wurde 86 Jahre alt. (Symbolbild) © Britta Pedersen/dpa

Der Familienmensch Emmeram Mayer aus Heimatshofen wurde 86 Jahre alt. Ein Nachruf.

Aying – Der Ortsteil, wo Emmeram Mayer zu Hause war, hatte schon im Namen inbegriffen, was ihm Heimatshofen stets war: Heimat. Hier wurde er am 1. Dezember 1936 als letztes von 14 Kindern geboren. Nun ist er im Alter von 86 Jahren gestorben.

Von Geburt an bis zum Lebensende war Mayer in Heimatshofen zu Hause. Hier gründete er mit seiner Frau Hermine, eine geborene Hellwasser, die er 1964 heiratete, seine Familie. Fünf Kindern – vier Töchtern und einem Sohn schenkten sie das Leben. In Heimatshofen schloss Emmeram Mayer nun nach kurzer Krankheit auch seine Augen. Mayer wurde 86 Jahre alt.

Ayings ehemaliger Bürgermeister Bernhard Katzmair spricht vom Verstorbenen mit großer Hochachtung. „Er war immer auf seine Familie bedacht.“ Diese wiederum ließ in die Todesanzeige die Worte „Ein gesegnetes Leben voller Liebe, Güte und unermüdlicher Fürsorge für uns alle, hat in Gott seine Vollendung gefunden“ schreiben. Intensive Wörter, die sehr viel über den beliebten Mitbürger aus Heimatshofen aussagen.

Erinnerungsbild zeigt Emmeram Mayer in der Miesbacher Tracht

Das Erinnerungsbild zeigt Emmeram Mayer in der Miesbacher Tracht. Diese trug er in vollster Überzeugung, weil er sich stets mit seiner Heimat und seinen Bräuchen identifizierte. Es verwundert nicht, dass der Verstorbene Mitglied des Helfendorfer Trachtenvereins „d’Goldbergler“ war.

Hier war er seit 1965 aktives Mitglied und kam gerne mit seiner Frau Hermine zu Vereinsveranstaltungen. Ebenso war das Paar stets zur Stelle, um mit dem Verein gemeinsam „auszurücken“, sprich an auswärtigen Terminen teilzunehmen. Natürlich in Tracht.

Beruflich war Emmeram Mayer in seinem direkten Umfeld tätig, mal bei den Firmen Gaßner und Fritzmeier, zuletzt bei MBB. Seine Heimat verließ er dafür nicht.

Dass der Verstorbene sich hohes Ansehen rund um seinen Heimatort Helfendorf erworben hat, zeigten auch die Trauerfeierlichkeiten: Bereits beim Sterberosenkranz war die Pfarr- und Wallfahrtskirche Sankt Emmeram brechend voll.

Der Sarg des Verstorbenen stand beim Requiem auch im Gotteshaus, schließlich war der Patron der Kirche auch Namensgeber von Emmeram Mayer. Vier junge Burschen der Familie trugen anschließend ihren Opa aus der Kirche ans Grab auf dem Helfendorfer Friedhof, wo Emmeram Mayer seine letzte Ruhestätte fand.

Der Spruch auf dem Erinnerungsbild von Mayers Todesanzeige dürfte nicht nur aus der Sicht der Verwandtschaft zutreffend sein: „Was Du im Leben hast gegeben, dafür gilt Dir großer Dank. Gut hast Du gesorgt für Deine Lieben, Dein Humor und Deine Fröhlichkeit ist uns allen nun geblieben.“

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