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Der Prozess um ein Chiffriergerät aus dem Zweiten Weltkrieg endete mit einem Vergleich.

Wertvoller Fund

Streit um „Hitlermühle“ mit überraschendem Ausgang vor Gericht

Im Streit um ein seltenes Chiffriergerät aus dem Zweiten Weltkrieg haben sich ein Hobby-Schatzsucher und der Freistaat Bayern vor dem Verwaltungsgericht München auf einen Vergleich geeinigt.

Aying - Gemeinsam mit einem Freund hatte Max Schöps (24) ein Chiffriergerät aus dem Zweiten Weltkrieg, eine sogenannte „Hitlermühle“, 2017 mithilfe eines Metalldetektors in einem Wald bei Aying gefunden. Er hatte den Fund darauf dem Deutschen Museum übergeben. Das Denkmalamt fühlte sich übergangen und schrieb ihn wegen angeblicher Verstöße gegen das Denkmalschutzgesetz an. 

Max Schöps, der Kläger im sogenannten Schatzsucher-Prozess sitzt im Bayerischen Verwaltungsgericht.

Daraufhin zog der 24-Jährige vor das Verwaltungsgericht, weil er offiziell feststellen lassen wollte, was er nun darf und was nicht. Die Parteien verständigten sich darauf, dass bei künftigen Funden, die archäologisch interessant sein könnten, Experten des Landesamtes für Denkmalpflege informiert werden. Außerdem soll Schöps einem Archäologen die Stelle zeigen, an der er die „Hitlermühle“ gefunden hatte. Damit dort weitere Untersuchungen gemacht werden können.

Lesen Sie auch: Schatzsucher finden Hitlers geheime Verschlüsselungs-Maschine im Wald

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