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Ayinger Feuerwehr soll ein neues Gerätehaus bekommen

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Von: Wolfgang Rotzsche

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Die Feuerwehr musste nur noch Nachlöscharbeiten leisten
Die Feuerwehr Aying braucht dringend ein neues Gerätehaus. © Armin Forster

Anpacken möchte die Gemeinde Aying den Neubau des Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Aying. Hierfür hat nun Ayings Rathauschef Peter Wagner (CSU) den Auftrag vom Gemeinderat bekommen, die nächsten Schritte für die Vorplanungen anzugehen.

Aying - 2022 sollen für das neue Gerätehaus das Geländeaufmaß, die Gebäudeposition und die Kosten ermittelt und die Finanzierung geprüft werden. Weiterhin soll es Vorgespräche mit der Feuerwehr und den Planern geben. Drei Punkte sprach Hauptamtsleiter Christian Singer für das bisherige Gebäude der Wehr aus: Es ist alt, es ist darin viel zu eng und es gibt viel zu viele Unfallgefahren. Letztere gerade beim Ausrücken der Einsatzfahrzeuge und beim Zurücksetzen in die Fahrzeughalle. Auch die Kreisbrandinspektion hat dies schon mehrmals bemängelt.

Das Ayinger Feuerwehrgerätehaus ist am Ende.

Bürgermeister Peter Wagner

Wagner, der selbst Floriansjünger ist, brachte es auf den Punkt: „Das Ayinger Feuerwehrgerätehaus ist am Ende.“ Schwierig sei die Unterbringung der Mannschaft, denn Umkleidemöglichkeiten für den Einsatz oder die Übungen bestehen nur in der Fahrzeughalle, also in unmittelbarer Nähe zu den Fahrzeugen. Auch sonst entspricht das Haus nicht mehr dem Standard, den die Gemeinde als Dienstherrin eigentlich den Ehrenamtlichen bieten sollte. Dazu kommt, dass die Feuerwehr auch immer mehr Aufgaben dazubekommen hat, die viele Feuerwehren mehr Einsätze bescheren. Wagner brachte dabei nur ein Thema an: „Auch die Extreme werden mehr, gerade durch Naturereignisse.“ Und da ist oft die Hilfe der Feuerwehr vonnöten.

Hoffen auf den Neubau

Mit viel Geschick haben die Ehrenamtlichen schon Lösungen fürs Gerätehaus gefunden, um den Betrieb am Laufen zu halten und um Gefahrenpunkte zu minimieren. Die Ayinger haben das Beste aus ihrer Situation gemacht. Trotzdem herrschte immer die Hoffnung auf einen Neubau. Schon seit mehreren Jahren strengt man sich auch in der Gemeinde an, eine bessere Lösung für die Feuerwehraktiven zu finden. Die soll nun durch einen Neubau umgesetzt werden.

Im neuen Flächennutzungsplan ist hierfür bereits eine Baufläche (für den Gemeinbedarf) an der Peißer Straße (Staatsstraße 2081) zwischen Aying und Peiß ausgewiesen. Beim ehemaligen Wasserhäuserl soll das Gebäude errichtet werden. Nicht ganz einfach waren, so war schon in der Vergangenheit zu hören, die notwendigen Grundstücksverhandlungen mit der Erzdiözese München und Freising. Aber die scheinen nun abgeschlossen zu sein. „Es ist jetzt an der Zeit“, sagte Wagner.

Ideen bei anderen einholen

Im Umland werden derzeit auch einige Häuser gebaut, die besichtigt werden können, um vielleicht die eine oder andere Idee abgreifen zu können. Die erworbene Fläche muss genau betrachtet werden, wie dort eine Fahrzeughalle entstehen kann. Und dann weiß auch noch niemand so recht, wie teuer das neue Gerätehaus der Ayinger Wehr werden kann. Sind es drei Millionen oder doch sechs Millionen? Oder noch mehr? All diese Fragen sollen die Vorplanungen beantworten, die im kommenden Jahr Ergebnisse liefern sollen.

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