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Die größten Veränderungen gibt es im Hintergrund, vor allem in der Küche: Dort finden die Mitarbeiter des Restaurants „August und Maria“ jetzt beste Arbeitsbedingungen vor.

Brauereigasthof Hotel Aying

Tafeln bei August und Maria

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Neun Wochen war das Restaurant im Brauereigasthof Hotel Aying geschlossen. Nun zeigt es sich im neuen Gewand und mit einem eigenen Namen: „August und Maria“.

AyingMit der Namensgebung werden die Großeltern des Seniorbräus Franz Inselkammer (81), das Ehepaar Zehentmair, gewürdigt. Und damit ist auch eine klare namentliche Trennung zwischen dem Restaurant „August und Maria“ im Brauereigasthof und dem Bräustüberl auf der gegenüberliegenden Seite möglich.

Geschäftsführerin Angela Inselkammer (58) ist froh, dass die Modernisierung und Renovierung endlich vorbei ist. Es seien „heftige Wochen“ gewesen, in denen „eine Armee aus Handwerkern im Haus war“. Es sei schon ambitioniert gewesen, in so kurzer Zeit im Restaurant, aber vor allem in der Küche die notwendigen Schritte zu unternehmen.

In puncto Küche wurde schon seit einem Jahr überlegt, wie sie funktioneller gestaltet werden kann. „Wir sahen Optimierungsbedarf.“ Zuletzt war vor 16 Jahren in größerem Stil umgebaut worden.

Beim Eintreten ins Restaurant fällt eine Baumaßnahme sofort auf. Hier steht nun eine Bar mit Bierausschank und lädt zum Verweilen ein. Beim Restaurant wurde behutsam vorgegangen, um den bisherigen Stil beizubehalten.

Hinter den Kulissen ist am meisten geschehen. Durch eine ausgefeilte Modernisierung bekam die Küchenbrigade um den aus der Schweiz stammenden Chefkoch Mario Huggler (36) einen bestens ausgestatteten Arbeitsplatz. Mit der Küchenlogistik werde ein neuer Weg gegangen: Es gibt nunmehr eine Restaurant- und eine Bankettküche.

Dass ganz aktuell der Brauereigasthof vier Sterne Superior erhalten habe, sei eine ganz schöne Herausforderung, heißt es. Franz Inselkammer jun. (34) freut sich über die Neuerungen: „Damit konnten wir für unsere Mitarbeitenden ein besseres Arbeitsumfeld schaffen.“ Dieses Restaurant sei immerhin das Kernstück der Ayinger Brauereigeschichte: „Aus der Not heraus haben unsere Vorfahren damals angefangen, Bier zu brauen, sowohl für die Gaststätte als auch fürs Personal.“

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