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Hier soll das Mischgebiet entstehen, wenn es nach dem Willen der Gemeinderäte geht. 

Umstrittenes Mischgebiet in Großhelfendorf

Ayinger stimmen Ende April ab

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Die Gemeinde Aying reagiert mit einem Ratsbegehren auf den anstehenden Bürgerentscheid. Das haben die Gemeinderäte einstimmig beschlossen.

Aying– Ziel des Ratsbegehrens, auch Bürgerentscheid 2 genannt, ist es, die geplante Bebauung westlich der Gruber Straße in Großhelfendorf durchzusetzen. Der Wahltag steht bereits fest: Es ist der Sonntag, 29. April.

Die Entscheidung für ein Ratsbegehren kommt nicht überraschend. Mehrheitlich hatten sich die Gemeinderäte wiederholt für das Mischgebiet ausgesprochen, das am Ortsrand von Großhelfendorf, Richtung Grub, entstehen soll. Dort will Helfendorfs Feuerwehrkommandant Hans-Peter Huber auf eigenem Grund eine Lagerhalle samt vier Wohneinheiten errichten. Einen weiteren Teil des Areals hat Huber bereits verkauft. Es gehört dem Grasbrunner Ehepaar Christine Heyer und Tobias Brunner. Beide planen nicht nur Wohnungen. Insbesondere ihre Idee, mit „SolarHay“ eine Firma anzusiedeln, die unter anderem Wasserstoff nutzt, sorgt in der Gemeinde für Unruhe.

Aus Protest gegen das Mischgebiet hatte sich eine Bürgerinitiative gegründet. Deren Mitglieder sorgen sich um das ländliche Ortsbild, kritisieren die Dimension der geplanten Gebäude und fürchten eine Zunahme des Verkehrs. Um die Pläne zu verhindern, sammelte die Initiative Unterschriften, die die Gemeinde jetzt bestätigt hat. 645 Unterschriften sind gültig, das Bürgerbegehren mündet nun in den „Bürgerentscheid 1“.

Ob am Ende die Gegner gewinnen oder die Befürworter der Bebauung westlich der Gruber Straße, muss der Wähler entscheiden. Er hat dazu am 29. April die Gelegenheit. Abgestimmt werden kann im Bürgerhaus Aying ebenso wie in der Turnhalle Großhelfendorf. Die Gemeinde wird im Vorfeld auf ihrer Homepage eine Seite mit Informationen zur Sache einrichten. Die Wahl-Benachrichtigungen werden per Post verschickt, inklusive der Briefwahlunterlagen. Bis zum Wahltag gilt für die Bauherren ebenso wie für die Gemeinde: Es dürfen keine weiteren Entscheidungen zum Mischgebiet getroffen werden.

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