„Denken Sie rechtzeitig an Weihnachten!“, war auf manchem Schild bei der Bräukirta zu lesen – angesichts des traumhaften Wetters konnten die Besucher tatsächlich leicht vergessen, dass der Kauf von Adventsschmuck nicht abwegig war. Foto: BIG

Ayinger Bräukirta zieht bei Traumwetter viele Besucher an

Aying - Es bleibt ein Geheimnis, wie die Ayinger Brauerei es Jahr für Jahr wieder schafft, für die Bräukirta das schönste Wetter zu bestellen. Die Kirta selbst aber ist längst kein Geheimtipp mehr:

Der gestrige Kunsthandwerkermarkt mit Festzeltbetrieb hat sich längst als Flaniermeile und wahres Oktoberfest in der Kulturlandschaft Ayings etabliert. Die jährliche Veranstaltung am zweiten Oktoberwochenende ist eine fester Termin in den Kalendern vieler Besucher aus nah und fern.

Bilder von der Bräukirta

Bräukirta in Aying

Althergebrachtes war an den Marktständen genauso zu finden wie Modernes: Schafmilchseife wurde neben floraler Kunst feilgeboten, Brigitte Kalckebrenner aus Sachrang zeigte, wie sie Porzellanteller bemalt, Hans-Peter Loher aus Auerbach im Bayerischen Wald demonstrierte, wie er Kreuze und Adventsschmuck mit Schnitzereien verziert. Bartbinder Berl Lahnsteiner aus Ebensee in Österreich führte eifrige Gespräche über das Anfertigen eines Gamsbarts. Bei Friedrich Huber aus München gab es Bierkrüge, und Rosemarie Knieper aus Ottobrunn brachte Ölbilder mit, darunter auch Ansichten von Aying. Wer es antik mag, konnte alte Kutschenlampen mit dem Vermerk „rar“ erwerben. Dahinter war als Lithographie das Konterfei des Bayerischen Prinzregenten Luitpold zu entdecken.

So bunt wie das Angebot, so bunt war auch das Publikum: Hiesige und Weithergereiste trafen zusammen, Alt und Jung hatte eine Freude an der Vielfalt auf dem Brauereigelände.

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