+
Entspannte Eltern und zufriedene Baby beim Empfang der Gemeinde (links Bürgermeister Stefan Schelle).

Familie

Babyempfang in der Oberhachinger Kindertagesstätte

Oberhaching - Zufrieden räkelte sich der Nachwuchs in den Armen der Eltern oder ließ sich sanft im Kinderwagen hin und her schaukeln. 13 Eltern mit ihren Babys zwischen sechs Wochen und vier Monaten freute sich Bürgermeister Stefan Schelle zum 20. „Babyempfang“ in der Kindertagesstätte am Bajuwarenring zu begrüßen.

Regelmäßig lädt die Gemeinde frisch gebackene Mütter und Väter ein, um über die Möglichkeiten der Kinderbetreuung in Oberhaching zu berichten und gleichzeitig die Kontakte zwischen den Familien zu fördern. Der Bürgermeister freute sich, dass einige Eltern schon das zweite Mal beim Babyempfang, mit von der Partie sind. „Das ist ein erster Baustein zum Netzwerken, merken Sie sich die Gesichter, denn diese werden Sie die nächsten Jahre begleiten, ob in der Krippe, in der Schule oder der Eisdiele“, sagte Schelle, selbst Vater von drei Sprösslingen. „Die Einladung ist eine schöne Möglichkeit, andere Familien kennenzulernen“, finden Konstanze und Markus Tiller, die nicht nur ihren vier Monate alten Sohn Michael dabei hatten, sondern auch seine zwei älteren Brüder, die sich in der Spielecke vergnügten. Dem stimmte auch Manja Kainzbauer zu, die mit ihrer viereinhalb Monate alten Tochter Luise den Babyempfang besuchte. „Außerdem ist dies eine gute Gelegenheit, sich über die Kinderbetreuung zu informieren“, sagte sie. Wie Schelle den interessierten Eltern berichtete, sind derzeit zwei Einheimischen-Projekte am Start, eines im Eigentum, eines für Mietwohnungen. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die Kriterien hierfür noch detailliert erarbeitet werden müssen, um den EU-Richtlinien zu genügen. Wie er weiter erklärte, gibt es derzeit für alle Kinder in Oberhaching einen Betreuungsplatz. Anschließend gab es für jedes Baby zur Begrüßung ein T-Shirt mit der Aufschrift „I bin a Oberhachinger Madl“ oder „I bin a Further Bua“, je nach Ortsteil, aus dem Kinder kommen, sowie ein Turnsäckchen mit Namenszug. Ein Geschenkpaket kam vom Gewerbeverband, ausgestattet mit Plüschbär samt Kuscheldecke, Gutschein für eine Brotzeit bei der Metzgerei Hofberger, eine flotte Babysonnenbrille und dem ersten Sparschwein. Birgit Davies

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

In Schlangenlinien auf dem Radl unterwegs
Garching – Mit fast zwei Promille fuhr ein 30-jähriger Radlfahrer in der Nacht zum Montag durch Garching.
In Schlangenlinien auf dem Radl unterwegs
Saatkrähen verschmutzen Gräber
Auf dem Unterhachinger Friedhof kommt es immer wieder zu Beschwerden über Krähen, die mit ihren Ausscheidungen die Gräber verunreinigen würden.
Saatkrähen verschmutzen Gräber
Weil die Erzieher fehlen: 45 Kindergartenplätze in Gefahr
Stehen ab Herbst 45 Kinder in Haar ohne Betreuungsplatz da? Diese Hiobsbotschaft verkündete zumindest Haars Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD). Aus Mangel an …
Weil die Erzieher fehlen: 45 Kindergartenplätze in Gefahr
Ein Arzt kritisiert: Vereinssport macht Kinder kaputt
Sportvereine und Trainer machen unsere Kinder kaputt. Das sagt Werner Bartens, Arzt und Autor mehrerer Bestseller. Seine streitbaren Thesen hat er nun bei einem Vortrag …
Ein Arzt kritisiert: Vereinssport macht Kinder kaputt

Kommentare