1. Startseite
  2. Lokales
  3. München Landkreis

Bädern und Biergärten verhagelt es die Bilanz

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Viel Routine beim Abwischen der nassen Biertische haben die Wirte und ihr Personal. Foto: michel
Viel Routine beim Abwischen der nassen Biertische haben die Wirte und ihr Personal. Foto: michel

München - Der kalte, regnerische Mai vermiest den Betreibern von Biergärten und Bädern das Geschäft. Mitarbeiter müssen zuhause bleiben.

Als „dramatisch“ beschreibt Dirk Hager, Betriebsleiter des Freibades in Haar, die Lage. Umsatzeinbußen von fast 98 Prozent musste das Freibad im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Das hat fatale Folgen auf den Betrieb. Es wird gespart, wo es nur geht, sagt Hager. Zum einen werden die Heizkosten auf ein Minimum reduziert, sodass sich nur noch wenige in das kalte Wasser verirren. Zum anderen muss auch am Personal gespart werden. „Fast die Hälfte unseres Personals musste zu Hause bleiben.“

Nicht viel anders sieht es im Freibad Unterhaching aus. Im vergangenen Jahr sind im Mai täglich etwa 150 Besucher ins Becken gesprungen. Heuer sind es an guten Tagen gerade mal 80 Badegäste (mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der Print-Ausgabe). Marlon Bucciarelli

Auch interessant

Kommentare