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Kurze Spiel- und Arbeitspause: Heike Westermann, die Erzieherinnen Kim Boshoff und Anne Wallis-Lange, Christian Westermann, Geschäftsleiterin Gitte Wolf und die Vorstandsmitglieder Meinolf Ramsel und Sabine Zietzschmann mit ihren Kindern.

Waldorfkindergarten Buchenhain

Glücklich über die neuen Räume

Baierbrunn - Der Waldorfkindergarten in Buchenhain hat wieder eine feste Bleibe.

Im Neubau an der Forststraße haben Eltern und Erzieher diese Woche den Betrieb aufgenommen – nachdem sie dort das Wochenende quasi durchgearbeitet hatten. Die Küche musste eingebaut werden, und während Christian Westermann, Vorsitzender des Fördervereins, mit Hängeschränken kämpfte, räumten Erzieherinnen und einige Eltern auf, machten sauber oder brachten Stoffhimmel über Spielecken an. Derweil war im Gruppenraum im ersten Stock der Jahreszeitentisch schon fertig aufgebaut, und die Wurzeln und Pfirsichkerne, Kastanien und Holzteile fein säuberlich einsortiert in Körbe. Die Stimmung war bestens. 

Alle freuten sich über die hellen und großzügigen Räume. Die zwar auf der einen Seite recht nah an der Bahn und der Straße liegen, die aber auf der anderen Seite hinausgehen auf den Spielplatz der Gemeinde, den die Waldorf-Kinder auch benutzen können. Und den die Waldorf-Eltern vielleicht noch ein wenig schöner gestalten. 1993 ist die Elterninitiative gegründet worden, über 20 Jahre war sie zuhause in der Parkstraße in Buchenhain, auf einem parkartigen, verwilderten Grundstück, bebaut mit einem Hexenhäuschen mit blauen Fensterläden. Das wollten die Eigentümer irgendwann aber selbst nutzen. Damit begannen mühsame Jahre der Suche nach einem Ersatz-Quartier, zwischenzeitlich hatte man überlegt, einen alten Bauernhof für 

Kindergarten-Zwecke umzubauen. Bis schließlich die Gemeinde das Grundstück anbot, auf Erbbaurechtsbasis. Ein halbes Jahr mussten die Beteiligten letztlich überbrücken – und nisteten sich vorübergehend im Sport- und Bürgerzentrum ein. Jetzt hat also die Zeit der Obdachlosigkeit ein Ende, über 300 Quadratmeter stehen zur Verfügung im neuen Gebäude. Das netterweise einen Bogen macht um die Linde, die zuerst da war auf dem Areal – und die, fand man, dort auch unbedingt bleiben sollte. Im Herbst wird neben der Kindergartengruppe auch eine Krippe aufgemacht – für Kinder ab 18 Monaten. „Die Plätze sind schon alle vergeben“, berichtete Westermann. Manches freilich gehört auch nach dieser ersten Woche noch gemacht. So sind noch nicht alle Zimmer mit Naturfarben lasiert – und der Garten muss hergerichtet werden.

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