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Rohre, Pflastersteine, Schutt und Baumaterial: Über den Unrat am Sauschütt-Parkplatz am Eingang zum Forstenrieder Park bei Baierbrunn ärgern sich Anwohner und Ausflügler.

Unrat und Baumaterial abgeladen

Saustall an der Sauschütt

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Der Sauschütt-Parkplatz am Eingang zum Forstenrieder Park sieht zurzeit aus wie ein Schuttplatz.

Buchenhain – Gegenüber der Einfahrt, ein großer Kieshaufen. Daneben Abfall. Und Rohre, Betonplatten, aus denen Metallgitter ragen, ein Bagger, Bauschutt. Die Sauschütt in Baierbrunn – eigentlich stellt man sie sich idyllischer vor. Der Parkplatz gleich beim Eingang zum Forstenrieder Park sieht aber zurzeit aus wie ein Schuttplatz – genutzt von einer Baufirma als Abstellfläche und ebensolcher. Für alles. „Es ist hier ein einziger Saustall“, schimpfen Anlieger.

Die ärgern sich besonders, weil Ausflügler, die sonntags im Isartal spazierengehen, ihr Auto nirgends mehr parken können. An der Straße „Ludwig Geräumt“ ist das Parken überall verboten, die Sauschütt ist praktisch dicht – also wird in den umliegenden Wohngebieten gesucht. „Ich versteh nicht“, sagt Josephine Fellermeier, eine Betroffene, „dass hier nicht aufgeräumt wird.“ Sie habe sich deshalb schon erfolglos ans Rathaus gewandt.

Verwaltung sagt, sie kann nicht viel tun

Allerdings – die Verwaltung kann hier nicht besonders viel tun. Sagt der Bürgermeister: „Das Areal gehört dem Straßenbauamt des Bundes“, erklärt Wolfgang Jirschik (ÜWG). Vor Jahren hatte die Kommune überlegt, am Sauschütt-Parkplatz Container für Asylbewerber aufzustellen. Was dann nicht genehmigt wurde.

Dagegen hat wiederum die Baufirma, der all die Rohre und Teerplatten gehören, eine Erlaubnis, die Fläche als Zwischenlager zu nutzen. Jirschik: „Das Gerät und der Kies sollten wegkommen, sobald der Schnee weg ist, das ist nun der Fall. Ich bin sicher, dass dies auch baldmöglichst geschieht. Wir machen den Verantwortlichen bereits Druck.“

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