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Auch in Baierbrunn soll es bald eine E-Ladesäule geben.

E-Ladesäule am Bahnhof in Baierbrunn

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Die Gemeinde Baierbrunn hat in der jüngsten Sitzung beschlossen, einen Standort für eine Strom-Zapfsäule prüfen zu lassen – nämlich am Bahnhof, wo ohnehin ein Trafohäuschen steht.

Baierbrunn – Vorgeschlagen hatte den Standort Andreas Lechner von der ÜWG – angedacht gewesen waren auch Zapfsäulen vor und hinter dem Rathaus, an der B 11, in Buchenhain. Sie alle wurden vom Gremium als weniger geeignet bewertet.

Derweil drehte sich die Diskussion im Gemeinderat um die Frage, ob man denn überhaupt eine solche Tankstelle für E-Autos benötige? Eine gibt es ja schon im Gemeindegebiet, beim Aldi, ist aber an sich nur für Aldi-Kunden gedacht und auch nach Geschäftsschluss nicht mehr zugänglich.

Christine Zwiefelhofer (ÜWG) war der Ansicht, die Gemeinde brauche überhaupt keine zweite Ladestation: „Ich bin nicht dafür, das weiter zu verfolgen.“ Die Gemeinde Grünwald habe vor kurzem beschlossen, 64 E-Ladestationen einzurichten. Wer also dringend Strom tanken muss, könne ja jederzeit die Isarseite wechseln. Markus Sexl (BiG) wiederum meinte, eine Zapfsäule für E-Autos stelle ein „Prestigeprojekt“ dar, das sich die Gemeinde leisten solle. „Wir sollten es machen“, pflichtete ihm sein Fraktionskollege Oliver Knab bei.

30 000 Euro hat die Gemeinde im Haushalt bereitgestellt. Eine Säule mit zwei Ladepunkten kostet zwischen 8000 bis 30 000 Euro, Zuschüsse dafür gibt es von 5000 Euro. Autofahrer können an den Ladepunkten 22 Kilowatt pro Stunde tanken. Nach einer Aufladezeit von zwei Stunden käme man damit rund 120 Kilometer weit.  

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