Kreisklinik Wolfratshausen
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Die Kreisklinik in Wolfratshausen muss erhalten bleiben, fordert der Baierbrunner Gemeinderat, ebenso wie viele andere Nachbargemeinden.

Resolution gegen Privatisierung

Baierbrunn fordert Erhalt der Kreisklinik

Der Baierbrunner Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig gegen die Privatisierung der Kreisklinik in Wolfratshausen ausgesprochen.

Baierbrunn - „Die Gesundheitsvorsorge und -fürsorge für die komplette Region des Altlandkreises Wolfratshausen muss in Wolfratshausen vollumfänglich erhalten bleiben“, heißt es in der Resolution. Insbesondere hält es die Gemeinde laut Pressemitteilung für notwendig, dass vollwertige Abteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin sowie eine ständig besetzte Notaufnahme sowie die Geburtshilfe am Standort Wolfratshausen weiter betrieben werden müssen.

Diese Fachabteilungen dürfen nicht in die private Asklepios Stadtklinik nach Bad Tölz verlegt werden, da dies zu einer unnötigen Verlängerung der Rettungswege führt. Das Kreiskrankenhaus Wolfratshausen ist für die Baierbrunner eines der nächstgelegenen Krankenhäuser. Damit schließt sich Baierbrunn derselben Forderung an, wie sie bereits einige Nachbargemeinden formuliert hatten, darunter Straßlach-Dingharting und Schäftlarn.

Bürgermeister: „Andere Standorte bereits stark ausgelastet“

Bürgermeister Patrick Ott (ÜWG) sagt: „Die Baierbrunner befinden sich zwar durch die Nähe zur Stadt München in der glücklichen Lage, alternative Kliniken schnell erreichen zu können. Allerdings sind auch diese Standorte stark ausgelastet. Eine weitere Reduzierung von medizinischen Kapazitäten, insbesondere einer Notaufnahme, führt zu einer steigenden Belastung dieser Kliniken. Das darf, gerade im Hinblick auf die Erfahrungen aus der Pandemie, nicht passieren.“  

mm

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