Brand in Reifenlager: Polizei warnt Anwohner in Feldkirchen

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Wie man die 20 Millionen Euro für die neue Grundschule überhaupt stemmen will, wollen die Gemeinderäte in einer Sondersitzung diskutieren. 

Baierbrunn kann sich neue Schule eigentlich nicht leisten

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Kaum hat die kleine Gemeinde Baierbrunn beschlossen, eine neue Grundschule zu bauen, kommen auch schon Zweifel auf, ob dieser Neubau, den alle wollen, überhaupt bezahlbar sein wird.

Baierbrunn – Gut 20 Millionen Euro soll die neue Schule wohl kosten, die entsprechend der aktuellen Pädagogik mehr Lernhaus als konventionelles Schulgebäude werden wird. Allerdings, Baierbrunn hat das Geld dafür eigentlich gar nicht, wie bei der Haushaltsdiskussion im Gemeinderat herauskam. Möglichkeiten der Finanzierung sollen jetzt, wie der amtierende Bürgermeister Wolfgang Jirschik, ÜWG, das vorgeschlagen hat, bei einer Sondersitzung überlegt werden.

Einstweilen wird, darauf drängten alle Fraktionen, auf Sparflamme gekocht in der Kommune am rechten Isarhochufer. Ob man nicht, wollte Robert Gerb wissen von den Grünen, auf die Server verzichten könne, die die Verwaltung auf ihrer Wunschliste stehen hat? Josef Fröhler, CSU, regte derweil an, die 20 000 Euro, die eine neue Homepage samt Corporate Identity kosten soll, auf 10 000 Euro runterzukürzen. „Wir müssen den Gürtel enger schnallen.“ Alexander Lechner, ÜWG, fand wiederum, gerade eine zeitgemäße Homepage sei jetzt „immens wichtig“, um neues Gewerbe nach Baierbrunn zu locken. Wohingegen Christine Zwiefelhofer, seine Fraktionskollegin, meinte, erst einmal müsse man überhaupt Flächen haben für neue Betriebe und dann Straßen, die diese Flächen auch erschließen.

Wie es im einzelnen aussieht? Zwölf Millionen Euro hat die Gemeinde noch auf der hohen Kante. Aber Baierbrunn braucht, nur um heuer die laufenden Kosten zu decken, schon 2,55 Millionen vom Ersparten. Und nächstes Jahr wird es sowieso noch einmal besonders knapp, weil 2019 leider die Kreisumlage hochschnellt auf satte 5,1 Millionen Euro. „Das müssen wir finanzieren“, meinte Kämmerin Vanessa Schlesies.

Derweil schrumpfen die Gewerbesteuereinnahmen, alles wird teurer, derweil wurde auch, weil das Rathaus alles auf einmal auch rein arbeitsmäßig nicht stemmen kann, der Bau von Sozialwohnungen auf Eis gelegt. „Es gibt genug, was wir vorhaben“, meinte Amtsinhaber Jirschik – nur, wie es umgesetzt werden soll: Das ist im Moment die große Frage.

Bei der Diskussion kam dann auch noch einmal das Investorenmodell zur Sprache, das schon öfters zitiert worden ist, um die teure Schule zu finanzieren. Allerdings, Oliver Knab, BIG, meinte dazu: „Ich wundere mich, warum dieser Begriff zweimal in der Haushaltserläuterung vorkommt. Die Mehrheit im Gremium hat daran kein Interesse.“ Auch darüber soll bei der Sondersitzung noch einmal in Ruhe verhandelt werden.

Und während dann Bernhard Ketterl, CSU, einen neuen Boden fürs Vereinsheim anmahnte, versuchte Michael Sexl, BIG, die Kollegen zu beruhigen. Man habe ja, wenn die neue Schule mal steht, noch die alte. Die man verwerten könne. „Es ist ja noch ein Gegenwert da.“

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