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Wolfgang Jirschik (ÜWG) bei der Stimmabgabe. Wenige Stunden später feierte er einen eindeutigen Sieg. 

Wolfgang Jirschik ist neuer Bürgermeister

"Jetzt bin ich gewählt, jetzt habt's den Dreck im Kasterl"

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Am Sonntag wählte Baierbrunn einen neuen Bürgermeister. Es standen drei Kandidaten zur Wahl: Peter Tilmann (Grüne), Felix Maiwald (CSU) und Wolfgang Jirschik (ÜWG). Am Ende gewann Jirschik ganz klar. 

Das Wichtigste im Überblick: 

  • Die bisherige Bürgermeisterin Barbara Angermaier (BIG - Baierbrunner Interessengemeinschaft) trat im November 2017 zurück, deshalb brauchte die Gemeinde bis zur nächsten Kommunalwahl 2020 eine Übergangslösung
  • Drei Kandidaten stellten sich zur Wahl: Peter Tilmann (Grüne), Felix Maiwald (CSU) sowie Wolfgang Jirschik (ÜWG - Überparteiliche Wählergruppe Baierbrunn)
  • Der geschäftsführende Bürgermeister ist der neugewählte Bürgermeister: Jirschik von der ÜWG holte satte 68 Prozent
  • In dieser Höhe ist der Wahlsieg des ÜWG-Kandidaten durchaus überraschend

News-Ticker zur Bürgermeisterwahl in Baierbrunn

19.36 Uhr: Mit einem weiteren amüsanten Satz des neuen Bürgermeisters schließen wir diesen Ticker. Kurz bevor Jirschik den Rathaussaal verließ, verkündete er noch: "Jetzt kann ich endlich morgen meine Plakatständer im Ort wegräumen, ich kann mich schon nicht mehr sehen!" Alle weiteren Stimmen und die Ergebnisse im Detail lesen Sie am Montag im Münchner Merkur. 

19.05 Uhr: Der neue Bürgermeister hält eine kurze Ansprache: "Jetzt bin ich gewählt, jetzt habt's den Dreck im Kasterl." Jirschik spricht seinen beiden Söhnen und seiner Frau großen Dank aus, die ihm den Schubs gegeben haben, doch zu kandidieren. Er hätte sich als Letzter aufstellen lassen und lange gezögert. Jirschik kündigt eine "Politik des Machbaren“ an. Oberste Priorität habe die neue Grundschule. Während er spricht, rauscht der Lautsprecher im Sitzungssaal ziemlich störend. Doch der Wahlsieger hat auch da einen lockeren Spruch auf den Lippen: „Das ist das Grundrauschen im Rathaus." 

19.03 Uhr: Monika Limmer überreichte Jirschik soeben im Namen der Rathausverwaltung einen Birnenbaum. Diese „Bürgermeister-Birne“ will er in seinem Garten daheim neben den Blumen einpflanzen.

18.59 Uhr: Noch mehr Zahlen: Auf den Sieger Wolfgang Jirschik entfielen insgesamt 1031 Stimmen, Maiwald erreichte 283 Stimmen und Tilmann 203 Stimmen. Landrat Christoph Göbel (CSU) gratulierte als Erster - obwohl sein Parteifreund Maiwald deutlich unterlag.

18.54 Uhr: Das Endergebnis ist da - und es gibt Applaus für Wolfgang Jirschik! Mit 68 Prozent wurde der ÜWG-Kandidat zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Baierbrunn gewählt. Auf Platz 2 kam CSU-Kandidat Felix Maiwald mit 18,7 Prozent, Peter Tilmann von den Grünen erreichte 13,4 Prozent. 

18.45 Uhr: Grünen-Kandidat Peter Tilmann ist mittlerweile ebenfalls im Rathaus und bleibt gelassen: „Ich bin einfach froh, wenn jetzt ausgezählt ist und das Ergebnis feststeht." Im Rathaus warten nun viele Mitbürger gespannt auf die abschließenden Ergebnisse. Auch Landrat Christoph Göbel (CSU) gibt sich die Ehre. Die geringe Wahlbeteiligung im ersten Stimmbezirk ist derweil ein Gesprächsthema. Manche sind schockiert. CSU-Kandidat Felix Maiwald: "Das ist schon hart. Wahnsinn!"

Viele Mitbürger warten mit den Kandidaten auf die aktuellen Ergebnisse im Rathaus.

18.39 Uhr: Nun ist das Briefwahl-Ergebnis da: 407 Bürgerinnen und Bürger nutzten diese Möglichkeit. Davon entfielen 281 Stimmen auf Jirschik, Maiwald kommt auf nur 78 Stimmen und lediglich 48 Personen votierten für Tilmann. Der ÜWG-Kandidat scheint also eindeutig auf der Siegerstraße zu sein - und das offenbar gleich im ersten Durchgang. Ist ihm die absolute Mehrheit noch zu nehmen?

18.31 Uhr: Und da ist das Ergebnis aus Baierbrunn 1: Hier gab es 1243 Stimmberechtigte, 535 gültige Stimmen (ohne Briefwähler) wurden abgegeben. Davon entfielen 81 auf CSU-Kandidat Maiwald, 80 auf Grünen-Kandidat Tilmann - und satte 374 auf den geschäftsführenden Bürgermeister Wolfgang Jirschik. Ganz klare Sache also bislang! So ein deutliches Votum hatten viele aber nicht erwartet. Warten wir nun aber ab, was die weiteren Ergebnisse noch bringen werden. 

18.30 Uhr: Der Sitzungssaal im Rathaus füllt sich. Dort werden gleich die ersten Hochrechnungen und Ergebnisse bekanntgegeben. Noch ist nur ÜWG-Kandidat Wolfgang Jirschik zu sehen. Die beiden anderen Kandidaten zeigen sich noch nicht.

18.24 Uhr: Die Auszählung läuft. Stimmberechtigt waren genau 2386 Bürgerinnen und Bürger. 

Die Auszählung läuft auf Hochtouren.

18.22 Uhr: Der ÜWG-Kandidat und geschäftsführende Bürgermeister Wolfgang Jirschik gibt sich gelassen: "Ich bin nicht nervös und warte einfach ab." Er hofft, dass es keine Stichwahl gibt, denn er würde lieber "so schnell wie möglich zur Tagesordnung übergehen. Sonst müssen wieder Projekte warten."

17.48 Uhr: Der Countdown läuft! Um 18 Uhr schließen die Wahllokale. Für die Kurzentschlossenen faltet Wahlhelfer Sigi Reder noch Wahlzettel. Wahlhelfer Alexander Lechner resümiert bereits: "Es war schon viel los den ganzen Tag über, aber an die Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl kommen wir nicht ran." Baierbrunn legte bei der Bundestagswahl nämliche eine Rekordbeteiligung von 89.9% hin!

Wahlhelfer Sigi Reder bei der Arbeit.

16.55 Uhr: Unsere Reporterin war soeben am Wahllokal in Buchenhain. Dort wird im Bauhof gewählt. Dort waren am Sonntag bislang rund 450 Wähler an der Urne, insgesamt sind 956 wahlberechtigt. Zuvor beteiligten sich schon 442 Bürgerinnen und Bürger an der Briefwahl, davon auch schon 187 aus Buchenhain. Wähler und Gastwirt Stefan Kastner gab uns ein Statement: „Ich glaube, dass es heute eng und spannend wird und es eine Überraschung geben wird. Und vielleicht wird ja heute sogar noch bei uns im Waldgasthof Buchenhain gefeiert.“ Der Hintergrund: Im Waldgasthof trifft sich die ÜWG. Wen er persönlich aber gewählt hat, wollte Kastner nicht verraten. Wahlhelferin Daniela Rauch bemerkt ein großes Interesse an dieser Wahl. Viele wollen wissen, wann und wo das Ergebnis heute bekanntgeben wird (hier natürlich!). „So viele haben noch nie gefragt“, bemerkt Rauch. Eine weitere Wahlhelferin, Corinna Lechner, stellte amüsiert fest: „Den ersten Ansturm gab es nach der Kirche, dann wieder nach dem Mittagessen und nach Kaffee und Kuchen am Nachmittag!“ Die klassischen Wählerwellen also auf dem Land... 

Wahlhelfer-Team in Buchenhain mit (v.l.) Daniela Rauch, Corinna Lechner, René Weiß und Isabella von Tauffkirchen

15.37 Uhr: Noch bis 18 Uhr haben die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ein neues ehrenamtliches Gemeindeoberhaupt zu wählen. Nach dem Rücktritt von Barbara Angermaier (BIG) treten drei Politiker an, um neuer Bürgermeister zu werden. Dabei geht es zunächst nur um eine Übergangslösung, denn bei den Kommunalwahlen 2020 wird der Bürgermeisterposten erneut vergeben. Spannend wird vor allem, ob ein Kandidat am Sonntag schon die absolute Mehrheit erreichen kann. Wir werden am Abend aktuell über die Ergebnisse berichten und erste Stimmen einholen. 

Vorbericht 

Baierbrunn - Baierbrunn liegt südlich von München am Ufer der Isar. Die, laut bayerischem Landesamt für Statistik mit 3266 Einwohnern (Stand: Dezember 2016), zweitkleinste Gemeinde im Landkreis München besteht aus den zwei Ortsteilen Baierbrunn und Buchenhain. Die Nähe zur Isar, zum Starnberger See, dem Forstenrieder Park und dem Grünwalder Forst bieten einen hohen Naherholungswert. Beide Gemeindeteile haben eine eigene S-Bahn-Haltestelle. Gemeinsam mit der B11 bieten diese eine schnelle und direkte Anbindung in die Landeshauptstadt München.

Die Bürgermeisterwahl 2018 in Baierbrunn ist außerordentlich. Normalerweise wäre in Baierbrunn erst 2020 wieder eine Bürgermeisterwahl angesetzt gewesen, doch die bisherige Bürgermeisterin Barbara Angermaier von der Baierbrunner und Buchenhainer Interessen Gemeinschaft (BIG) bat im November 2017 um ihre vorzeitige Entlassung zum Monatsende.

Bis Mitte Januar hatten die Parteien Zeit, einen Kandidaten für die Wahl am 11. März ins Rennen zu schicken. Drei Kandidaten gehen ins Rennen: Wolfgang Jirschik (ÜWG), Felix Maiwald (CSU) und Peter Tilmann (Grüne).

Baierbrunns Bürgermeisterin Barbara Angermaier schmeißt hin

Vier Jahre lang war Barbara Angermaier ehrenamtliche Bürgermeisterin von Baierbrunn. Dabei wollte sie es zumeist allen Recht machen, doch schon nach gut zwei Jahren begann die Querelen in der Gemeinde. 2016 kündigten Geschäftsführer Markus Stark und Bauamtsleiter Richard Schmidt. Zudem wurde der Vertrag mit Kämmerin Diana Lischka nicht verlängert. Damals gab es bereits kritische Stimmen, dass die Bürgermeisterin der Personalführung nicht so geschickt sei.

Im September 2016 gab es dann erste offene Vorwürfe gegen Angermaier. Der CSU-Ortsvorsitzende Patrick Ott schrieb auf Facebook von einer Personalführung, die an „Horrorgeschichten“ erinnere. Außerdem attestierte er der damals 55-Jährigen „Kontrollwahl“. Daraufhin ging die Bürgermeisterin gar mit einem Anwalt gegen Ott vor.

Die Querelen im Rathaus und auch in den Gemeinderatssitzungen hielten an - und Angermaier warf im November 2017 das Handtuch. Bis zur Neuwahl übernahm ihr Stellvertreter, Wolfgang Jirschik von der Überparteilichen Wählergruppe Baierbrunn (ÜWG), den Rathausvorsitz.

Neuer Bürgermeister in Baierbrunn wird nur bis 2020 gewählt

Die außer turnusmäßige Wahl eines neuen Bürgermeisters in Baierbrunn findet am 11. März 2018 statt. Allerdings wählen die Baierbrunner den neuen Ortsvorstand nur bis zu den Kommunalwahlen 2020. Der neue Bürgermeister wird dann - wie Angermaier in den vergangenen Jahren - ehrenamtlich die Geschicke der zweitkleinsten Gemeinde im Landkreis leiten. Bei der Wahl eines hauptamtlichen Bürgermeisters wäre dieser für sechs Jahre im Amt gewesen.

Podiumsdiskussion in Baierbrunn: Die Themen im Wahlkampf

Drei große Themen gibt es aktuell in Baierbrunn: eine neue Schule, mehr Gewerbe und einen Ortsentwicklungsplan. Die Ziele von Wolfgang Jirschik (ÜWG), Felix Maiwald (CSU) und Peter Tilmann (Grüne) sind sich hierbei sehr ähnlich, die Herangehensweise ist aber sehr verschieden. Das zeigte sich auf der Podiumsdiskussion eine Woche vor der Wahl

Während Tilmann eher groß denkt und die Schule gleichzeitig zu einem neuen Treffpunkt in der Ortsmitte machen möchte, will Jirschik nur das versprechen, was er auch halten kann. Für Maiwald geht es auch um die Finanzierung der Schule - unlängst wurde bekannt, dass sich die Gemeinde die Schule eigentlich nicht leisten kann - und setzt dabei auf einen Strukturplan, der auch Gewerbe anlocken soll. 

Auch bei den künftigen Plänen für die alte Schule liegen die Kandidaten weit auseinander. Von Verkauf bis zum Umbau für Senioren gehen die Ideen. Und beim Umweltschutz gehen die Meinungen naturgemäß auch auseinander.

Bürgermeisterwahl in Baierbrunn: Die Kandidaten im Porträt

Felix Maiwald (CSU)

„Felix Maiwald von Buchenhain“ nennt sich CSU-Kandidat Felix Maiwald als Musiker. Das ist nicht etwa ein Adelstitel, sondern ein Geonym, in aus einer geographischen Bezeichnung abgeleitetes Pseudonym. Maiwald ist ein „Ureinwohner“ Buchenhains, schon seine Urgroßeltern lebten im Baierbrunner Ortsteil. 

Felix Maiwald

In der Kommunalpolitik fehlt dem 39-Jährigen allerdings die Erfahrung. Das will er mit seinen Kenntnissen aus der Musik wettmachen: Er ist ja Kontrabassist, hat auf der Musikhochschule in München studiert, ist Mitbegründer und Geschäftsführer des Bayerischen Symphonieorchesters, besitzt ein eigenes Plattenlabel, die Baierbrunner Kammerkonzerte sind seine Erfindung. „Die Arbeit, eine Verwaltung zu führen, kann man vergleichen damit, als geschäftsführender Vorstand eines Orchesters tätig zu sein.

Felix Maiwald im Porträt: Er will im Rathaus den Ton angeben

Und Maiwald hat Visionen für Baierbrunn. Die gewünschte Zweifachturnhalle möchte er errichten und als einziger der drei Kandidaten einen „Bürgersaal“ in die neue Grundschule integrieren. Zudem sollen die Fußballer einen eigenen Kunstrasenplatz bekommen.

Peter Tilmann (Grüne)

Mit Gruppendynamik und Teambuilding kennt sich Heilpraktiker Peter Tilmann auch dank den Gruppen für Suchtkranke, die er bei Condrobs leitet, gut aus. Und Kommunalpolitik funktioniere ganz ähnlich, ist der 48-Jährige überzeugt. Deshalb will Tilmann auch Bürgermeister seiner Heimatgemeinde werden. Deshalb, und weil er sich sicher ist, dass er „Eigenschaften mitbringe, um es besser machen zu können“.

Peter Tilmann

Als Grünen-Politiker ist Tilmann die Energiewende ein wichtiges Anliegen. Seit vier Jahren ist er Mitglied der „Bürgerkraft Isartal“. Darauf reduzieren sollte man Tilmann allerdings nicht. Er setzt auf „faktenorientierte Politik“ und will nur das anpacken, was für Baierbrunn auch möglich und stemmbar ist.

Peter Tilmann im Porträt: Ein Heilpraktiker will‘s wissen

Auch deshalb habe er sich schwergetan mit seiner Kandidatur. „Jetzt bin ich aktiv und mittendrin.“ Deshalb war Tilmann an den vergangenen Wochenenden auch viel unterwegs, machte Hausbesuche und stellte sich (noch) fremden Leuten vor. Dabei warb er für einen Ortsentwicklungsplan, Naturschutz, ein Energiekonzept und die Wiederbelebung des Ortskerns.

Wolfgang Jirschik (ÜWG)

Als einziger der drei Kandidaten hat Wolfgang Jirschik bereits Erfahrung als Rathaus-Chef. Schließlich ist er seit dem Rücktritt von Barbara Angermaier Interims-Bürgermeister in Baierbrunn. „Ich mach es gern“, sagt Jirschik.

Wolfgang Jirschik

Vor vier Jahren trat der 68-Jährige dabei gar nicht erst zur Wahl an, da er eigentlich seinen Ruhestand genießen wollte. Für die Übergangszeit bis zu den Kommunalwahlen 2020 würde er den Job aber gerne machen. Die Verwaltungstätigkeit mache ihm Spaß.

Wolfgang Jirschik im Porträt: Er hat schon praktische Erfahrung

Der pensionierte Lehrer lebt seit 1963 im Ortsteil Buchenhain, seit 1971 ist er bei der ÜWG. Er ist ein unaufgeregter Mensch, der beim Wandern in den Bergen Erholung findet und für den Bund Naturschutz aktiv ist. Außerdem ist er Modelleisenbahn-Fan, deshalb spricht er davon, in Baierbrunn Projekte aufs Gleis zu setzen.

Die Bürgermeisterwahl in Baierbrunn 2018 

Wann ist die Wahl?

Die Baierbrunner wählen am 11. März 2018 einen neuen Bürgermeister. Wählen dürfen alle Bürger der Europäischen Union, die seit mindestens zwei Monaten ihren Erstwohnsitz in Baierbrunn haben. Bei der letzten Wahl 2014 waren 2311 Personen stimmberechtigt. Mit 1472 Wählern lag die Wahlbeteiligung bei 63,7 Prozent. 

Wann gibt es ein Ergebnis der Bürgermeisterwahl in Baierbrunn?

Die zwei Wahllokale in Baierbrunn haben bis 18 Uhr geöffnet. Danach beginnt die Auszählung. Mit einem ersten Ergebnis ist ab etwa 18.30 Uhr zu rechnen. Bis 20 Uhr sollte auch das Endergebnis feststehen.

Wann wäre eine Stichwahl notwendig?

Um sich bereits im ersten Wahlgang durchzusetzen, benötigt ein Kandidat die absolute Mehrheit. Hierfür ist mehr als die Hälfte aller Stimmen notwendig. Erreicht kein Kandidat im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit, ist eine Stichwahl notwendig. Bei dieser treten die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen in einer gesonderten Wahl gegeneinander an.

Wie lief die Bürgermeisterwahl 2014 in Baierbrunn?

Bei der Bürgermeisterwahl 2014 war Barbara Angermaier (BIG) die einzige Kandidaten und holte 71,3 Prozent der Stimmen. Die restlichen abgegebenen Wahlzettel entfielen auf „sonstige Kandidaten“. Angermaier saß bereits vor der Wahl zur Bürgermeisterin sechs Jahre für die BIG im Gemeinderat.

Sebastian Schuch

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