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Frank Rosin, Wirtin Martina Kurucová und Wirt Roman Schmoll bei den Dreharbeiten. Wenige Wochen später kam es zu dem verheerenden Unfall. 

Im Mai drehte er noch dort

Explosion: TV-Koch Frank Rosin reagiert auf Drama um den Baierbrunner Wirt 

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Der laute Knall war am Samstagabend in ganz Baierbrunn zu hören. Der Hintergrund ist entsetzlich: Im Gasthaus zur Post ist es zu einer schweren Explosion gekommen.

Update 21. August 2018, 7.22 Uhr:  So geht es dem Wirt

Wie berichtet, hatte es am Abend, gegen 21.30 Uhr, vor dem Biergarten eine Explosion gegeben, bei der Wirt Schmoll schwerst verletzt wurde. Offensichtlich war ein Feuerwerkskörper explodiert und hatte ihm eine Hand abgerissen, dazu einen Finger. Wir haben den Wirt am Krankenbett besucht. 

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Update 20. August 2018, 15.30 Uhr: So reagiert Frank Rosin

Am Samstagabend kam es zum Unglück im Gasthaus zur Post: Wirt Roman Schmoll verlor seine rechte Hand sowie den kleinen Finger der linken Hand. Nach bisherigen Informationen explodierte ein Feuerwerkskörper am Grill im Garten des Lokals. Die genauen Hintergründe sind noch unklar, die Polizei ermittelt.

Derweil reagierte TV-Koch Frank Rosin (52) auf die Nachricht aus Oberbayern. Der Fernsehstar war im Mai im Gasthaus, um die Wirte Roman Schmoll und Martina Kurucová zu beraten und dem Lokal neuen Schwung zu verleihen (Merkur.de berichtete). Ein Kamerateam von Kabel 1 begleitete Rosin dabei. 

Nun hörte der Star-Koch von dem Unglück und zeigte sich gegenüber der Bild-Zeitung erschüttert: „Mein Team und ich sind sehr geschockt über diesen schlimmen Unfall. Eine unfassbare Tragödie!“ Er sei in Gedanken bei der Familie und wünsche Roman Schmoll „alles erdenklich Gute und schnelle Genesung“. 

Rosin erinnert sich an die Zeit in Baierbrunn: „Ich wurde gerufen, um ihnen dabei zu helfen, ihr Restaurant auf Vordermann zu bringen. Die Voraussetzungen für eine erfolgreiche gastronomische Zukunft waren vorhanden.“ Wie es nun für den Wirt weitergeht, ist unklar. 

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Erstmeldung am Sonntag: Sohn und Ehefrau müssen alles mitansehen

Baierbrunn - Mit einem Feuerwerkskörper soll der 57-Jährige gegen 21.30 Uhr am Grill im Garten des Lokals an der Wolfratshauser Straße hantiert haben, berichtet die Polizei. Ob der Wirt die Feuerwerkskörper anzünden wollte oder sie sich durch eine Verkettung unglücklicher Umstände selbst entzündet haben, ist bisher unklar. Fakt ist, es kam zu einer schweren Explosion. Dabei wurde Roman Schmoll der untere rechte Arm abgetrennt. Auch der kleine Finger an seiner linken Hand riss ab. Außerdem erlitt er eine schwere Wunde am rechten Oberarm. 

Wirt Roman Schmoll (57) ist bei der Explosion im Gasthaus zur Post in Baierbrunn schwer verletzt worden. 

Augenzeugen alarmierten sofort den Notruf. Zu diesem Zeitpunkt waren noch einige Gäste im Lokal. Die Feuerwehren aus Hohenschäftlarn und Baierbrunn rückten aus. Der First Responder der Hohenschäftlarner Wehr versorgte den schwer verletzten Wirt. Der 57-Jährige kam sofort ins Krankenhaus und musste notoperiert werden. Bisher war er laut Polizei nicht ansprechbar. Daher ist bislang auch noch völlig unklar, wie es zu dem Unglück kommen konnte. Das Fachkommissariat 13, zuständig für Branddelikte, hat die Ermittlungen übernommen. 

Besonders tragisch: Frau und Sohn des Wirts mussten den Unfall mitansehen. Beide wurden psychologisch betreut. Der Sohn erlitt zudem ein Knalltrauma. 

Erst vor wenigen Wochen hatte der Münchner Merkur über das Gasthaus zur Post berichtet. Star-Fernsehkoch Frank Rosin hatte die Wirte Roman Schmoll und Martina Kurucová professionell beraten, um das Lokal aus der wirtschaftlichen Krise zu holen. Konzept, Speisekarte und Interieur wurden komplett umgekrempelt und erneuert. Es sollte ein Neuanfang in eine bessere Zukunft sein. Wie es jetzt für Wirt Roman Schmoll nach seinem schweren Unfall weitergeht, ist ungewiss.

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