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Warnung des Roten Kreuzes

Hochwasser: Am Wochenende nicht mit Schlauchboot auf die Isar

Landkreis – Ab dem heutigen Samstag soll das Wetter wieder besser werden und dann werden sich laut Rotem Kreuz vermutlich wieder viele Freizeitkapitäne aufmachen, um die Isar mit meist untauglichen Booten und ohne richtige Einschätzung der Gefahren zu befahren.

Denn am Wochenende herrscht immer noch Hochwasser: Das Wasser ist braun und trüb. Die Strömung fließt sehr schnell, die Inseln sind überspült, und nach Stufen und Wehren sowie Wasserfällen bilden sich Wasserwalzen, aus denen man sich nicht befreien kann. Das bedeutet laut Heinz Effenberger vom Roten Kreuz „absolute Lebensgefahr“. Zum Beispiel an der Marienklausenbrücke und am Flauchersteg. Es können sich seinen Worten nach Strömungen bilden, die bei niedrigem Wasserstand nicht vorhanden sind. Wer sich in einem normalen Schlauchboot auf die Isar wagt, bekommt es zusätzlich mit Baumstämmen und großen Ästen zu tun, die das Boot rammen und beschädigen können. An den überspülten Wehren bilden sich die tödlichen Wasserwalzen. Der Appell von Heinz Effenberger lautet also, sich an diesem Wochenende keinesfalls auf die Isar zu wagen. Er hat aber auch noch Tipps zum Fahren bei normalem Wasserstand parat: Zunächst einmal sollte man sich informieren, wo das Bootfahren erlaubt ist und keinen Alkohol konsumieren. Das sind die beiden Grundvoraussetzungen neben einem tauglichen Rafting-Boot (keine einfachen Schlauchboote oder Inseln mit Palmen) und Schwimmwesten, die viele Vorteile gewähren: Erstens bieten sie Schutz vor Ästen und Zweigen, die am Ufer abstehen., und sie erlauben eine gute Griffmöglichkeit, um einen Mann über Bord wieder hereinzuziehen. Übrigens: Der letzte Ausstieg befindet sich kurz vor oder nach der Thalkirchner Brücke.

mm

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