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„Sind die nicht süß?“ Weil die Alpakas so brav waren, konnte sich auch die drei Jahre alte Maria trauen, die Tiere zu halten. Und zu streicheln. Und zu striegeln.

Waldfest

Kuscheln mit Kamelen

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Buchenhain - Allerlei Attraktionen für alle Altersklassen hat das Waldfest in Buchenhain geboten.

Die vielen Radler und Spaziergänger, die vorbeikamen am Waldgasthof Buchenhain, blieben, wenn sie nicht gleich einkehrten, wenigstens kurz am Zaun stehen. Weil da zwei Kamele in Seelenruhe sich gütlich taten an den diversen Büschen. Wenn man ein wenig genauer schaute, konnte man auch Mädchen rumflitzen sehen, das eine Schlange um den Hals trugen. Eine echte. 

Am Wochenende war wieder mal Waldfest in der Ausflug-Gaststätte, und das gebotene Programm hätte nicht reicher an Attraktionen sein können. Entsprechend voll war es dann auch im Biergarten: Es war gar nicht so leicht, wenn man zu mehreren war, dort noch einen Platz zu finden. Jüngere wie ältere Besucher saßen an den Tischen, die Kinder sausten herum zwischen den Kamelen, besahen sich, je nach Mut und Temperament, die beiden Python-Schlangen aus der Ferne oder doch aus nächster Nähe – oder umringten den Clown Bobby, der auch noch da war, um sie zu bespaßen. Luftballon-Figuren hatte er für sie schon modelliert, die sich manche Oma gutmütig um den Hals gehängt hatte wie eine bunte große Wurstkette.

 Dabei hat das jeweils auf drei Tage angelegte Waldfest in der ehemaligen Waldrestauration, die Stefan Kastner und Rina den Drijver jetzt in der vierten Generation führen, schon länger Tradition in Buchenhain. Heuer ging es zum siebten Mal über die Bühne – der erste Tag, der Freitag, war heuer allerdings wetterbedingt ins Wasser gefallen. Am Samstag dann kamen rund um die idyllisch gelegene Gaststätte Country-Fans auf ihre Kosten: Es spielten drei Bands, es gab Lagerfeuer, es konnte getanzt werden. 

Am Sonntag war dann eher Programm für Familien, das ausgegebene Motto: „circus bavaria“. Nachmittags sorgte die Isartaler Blasmusik für den richtigen Ton. Die Kamele waren eigentlich dafür da, um auf ihnen zu reiten – viele Besucher klärten allerdings erstmal Grundsätzliches: „Sind das nicht eigentlich Dromedare?“ Auch zwei Alpakas standen zum Entzücken der eher kleineren Kinder zwischen Bühne und Hüpfburg, und man konnte in ihrem wolligen Fell nicht nur den Kopf vergraben, sondern man durfte die beiden überaus geduldigen Zeitgenossen auch striegeln. Gegen Abend gaben die Schuhplattler von der Maimusi in Baierbrunn eine Einlage, es waren Goaßlschnalzer zu bewundern – und die Böllerschützen der Georgenstoana-Trachtler schossen Salut. Schließlich sorgten die drei Musiker von „Bayrisch extrem“ für Stimmung – was dazu führte, dass die verbliebenen Gäste zur Polonaise aufbrachen, die sie mit Tuba und Trompete durch die Küche und „durchs ganze Lokal“ führte. Fazit von Wirt Stefan Kastner: „So stell ich mir unser Fest vor, es war entspannt und locker."

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