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Angekommen im neuen Zuhause.

Schwierige Suche nach neuen Räumen in Buchenhain

Waldorfkindergarten nach Turbulenzen endlich angekommen

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Buchenhain –  Endlich kann der Waldorfkindergarten eingeweiht werden. Die Suche nach einem Standort war alles andere als einfach.

„Wir haben uns darauf konzentriert, das Beste für unsere Kinder zu erreichen“, betonte Christian Westermann, Vorsitzender des Fördervereins. Der Waldorfkindergarten Buchenhain feierte nun die Einweihung im neuen Zuhause an der Forststraße, das im Januar bezogen worden ist. 

Die Stimmung: äußerst aufgeräumt. Die Tische unter Sonnenschirmen waren weiß gedeckt und mit Blumen geschmückt. Hinten spielten Kinder im neuen Riesensandkasten und nahmen das Spielhaus in Beschlag, während die Erwachsenen Ansprachen hörten und musikalisch unterhalten wurden von den drei „Saitentratzern“. 

Hernach sahen sich alle zusammen um auf den zur Verfügung stehenden 300 Quadratmetern, die die Eltern mit viel Engagement in den vergangenen Monaten hergerichtet haben.

In seiner Ansprache verglich Westermann, gebürtiger Hamburger, den 23 Jahre alten Kindergarten mit einem Schiff, das einige Turbulenzen auf hoher See hat mitmachen müssen, jetzt jedoch im sicheren Hafen angekommen sei. „Wir sind nun an Land gegangen.“ 

Nachdem der Elterninitiative in ihrem ersten Domizil, einem verwunschenen Hexenhäuschen an der Parkstraße, gekündigt worden war wegen Eigenbedarfs, hatte sie eine Weile glücklos Ausschau gehalten nach einem Ersatz-Quartier. Bis schließlich die Gemeinde das Grundstück an der Forststraße auf Erbbaurechtsbasis zur Verfügung stellte. 

Zwischenzeitlich seien er und seine Mannschaft, meinte Westermann schmunzelnd, „um ihr eigenes Überleben“ gesegelt. Sein Fazit: „Kinder sollen gesellschaftlich den höchsten Stellenwert haben.“ 

Dem konnte sich Bürgermeisterin Barbara Angermaier (BIG), deren vier Kinder in den Waldorfkindergarten gegangen waren, nur anschließen. Sie zitierte den Schriftsteller Paul Keller, der gesagt hatte: „Das größte Glück ist die Freude an einem gelungenen Werk.“ Überreichte dann Eltern, Erziehern und Kindergartenleiterin Angela Kranich einen Rosenstock, dessen Dornen dazu beitragen sollen, „diesen Ort der Geborgenheit zu schützen“. 

Andrea Kästle

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