+
Rund 150 Besucher im Pfarrsaal, die sich viel zu Wort meldeten. Meist ging es darum, dass die Flüchtlinge unbedingt gleichmäßig übers ganze Gemeindegebiet verteilt werden sollen.

Asylpolitik

Viele Standorte noch nicht geprüft

Baierbrunn -  Flüchtlingsunterkünfte in spe wurden in Baierbrunn bei der Bürgerversammlung vorgestellt.

Freilich wurde vieles ausnahmslos im Konjunktiv formuliert. Weil noch lang nicht alle Standorte in spe geprüft worden sind vom Landratsamt. Und weil einige im Außenbereich liegen, wo höchstens Container aufgestellt werden dürfen für drei Jahre. Und hernach alles wieder rückgebaut werden muss.

Die Flächen in Buchenhain sind die Sauschütt, der Parkplatz Am Klettergarten, das Kraftwerksgelände von Eon, auf dem zwei Wohnungen leerstehen – alle Flächen liegen allerdings im Außenbereich. Weiter kommen im nördlichen Gemeindeteil infrage: der Spielplatz am Ludwig-Thoma-Weg, die Blumenwiese gegenüber dem Bauhof, der Bereich um die Ahornstraße 7, eine leerstehende Gewerbeeinheit. 

In Baierbrunn sind Flüchtlingsunterkünfte prinzipiell denkbar am Landzahnweg, zweimal im Umgriff des Wirthsfelds, im Gewerbegebiet unter anderem gegenüber vom Aldi. Auch hier ist eigentlich Außenbereich, Bauamtsleiter Schmidt meinte allerdings, unter Umständen könnten Teile des 12.000 Quadratmeter-Areals doch auch längerfristig genutzt werden. Außerdem stehen auf der Liste, obwohl nicht ernsthaft in Betracht gezogen: die Turnhalle und das Sport- und Bürgerzentrum. Die Standortwahl fällt demnächst der Gemeinderat – in öffentlicher Sitzung.

Andrea Kästle

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Überraschende Wende bei Lidl und Aldi in Unterhaching
Stopp für die Pläne von Lidl und Aldi in Unterhaching: Der Gemeinderat stellt sich unerwartet quer.
Überraschende Wende bei Lidl und Aldi in Unterhaching
Schock: Sportpark soll 125 statt 60 Millionen kosten
Zu groß, „nicht durchdacht“ und doppelt so teuer wie geplant: CSU und SPD haben die Pläne für den Sportpark erstmal auf Eis gelegt. Und nun?
Schock: Sportpark soll 125 statt 60 Millionen kosten
Landwirt darf Stall nicht bauen, weil Gemeinde Zugezogenen den Gestank nicht antun will
Der Kirchheimer Landwirt Franz Sepp (54) will einen neuen Stall für eine Bullenmast bauen, um die Zukunft seines Hofs zu sichern. Doch die Gemeinde fürchtet den Gestank …
Landwirt darf Stall nicht bauen, weil Gemeinde Zugezogenen den Gestank nicht antun will
In einer Minute zum Ratsbegehren
Die Aschheimer werden wohl über einen  Kostenerlass für Anwohner  ersterschlossener Straßen entscheiden. Der Gemeinderat hat das Ratsbegehren auf den Weg gebracht - und …
In einer Minute zum Ratsbegehren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion