1. Startseite
  2. Lokales
  3. München Landkreis
  4. Baierbrunn

Weg frei für Gaststätte im Sportzentrum Baierbrunn

Erstellt:

Von: Andrea Kästle

Kommentare

Der Standort rund ums Sport- und Bürgerzentrum in Baierbrunn soll attraktiver werden, unter anderem durch eine öffentliche Gaststätte.
Der Standort rund ums Sport- und Bürgerzentrum in Baierbrunn soll attraktiver werden, unter anderem durch eine öffentliche Gaststätte. © Andrea Kästle

Eine Gaststätte soll das Sport- und Bürgerzentrum in Baierbrunn beleben. Erstmals könnte hier eine öffentliche Gastronomie einziehen. Jetzt wurden entsprechende Weichen dafür auch im Gemeinderat gestellt.

Baierbrunn - Bei der Diskussion, der eine Beratung im Bauausschuss vorausgegangen war, ging es vor allem darum, dass man auf keinen Fall an den Vereinen, die im Sport- und Bürgerzentrum ihre Räume haben, vorbeiplanen wolle. Die Trachtler, Schützen und der Sportverein sollen sich weiterhin selbst verköstigen und mit Getränken versorgen können – und nicht darauf angewiesen sein, sich bedienen zu lassen. „Das ist“, stellte Ott gleich zu Beginn klar, „absolut wichtig“. Die Gaststätte wird also zweigleisig angelegt werden, sie ermöglicht Selbstversorgung für die Vereine und Service für außenstehende Besucher.

Verschiedene Interessenten

Außerdem war den Gemeinderäten wichtig, weiterhin beteiligt zu werden an sämtlichen Entscheidungen. Vor allem Nath Ravindra von der FDP ließ sich nochmal versichern, dass die Verwaltung „nicht zu weit vorausgeht, ohne uns mitzunehmen“. Man wolle auf keinen Fall „mit einem Anbieter enden, mit dem wir nicht glücklich werden“. Was Patrick Ott, dem hier, am westlichen Ende seiner Gemeinde eine Gaststätte vorschwebt, in der man ebenso Burger bekommt wie Salate, den Anwesenden im Sitzungssaal auch gleich versicherte: „Schon die Ausschreibungskriterien werden festgelegt vom Gemeinderat.“

Wie es aussieht, haben sich schon verschiedene Gastronomen interessiert für das Objekt, das von Olympia-Architekt Günter Behnisch gebaut worden ist und dessen „Außenhaut“, so Ott, nicht geändert werden wird. Schon im März 2021 hatte deshalb auch ein Gespräch der Verwaltung mit einem auf Gastroplanung spezialisierten Fach-Büro stattgefunden.

Biergarten wäre möglich

Damit würde die Gemeinde, in der vor einiger Zeit der Gasthof Zur Post für immer zugemacht hat, wieder ein Wirtshaus bekommen. Attraktiv am Standort Wirthsfeld ist, dass ein großer Außenbereich zur Verfügung steht, hier wäre ein schöner Biergarten denkbar. Nicht mehr möglich sein wird, außerhalb der Vereinsräume als Privater die Räume zu mieten und selbst für die Verköstigung der Besucher zu sorgen. So was wird künftig nur noch im Kooperation mit dem Wirt möglich sein.

Bekräftigt wurde in der Sitzung dann auch noch die Absicht, „aufs Tempo zu drücken“. Damit ja keiner der Bewerber, die ihr Interesse schon bekundet haben, abspringt. Ob letztlich die Gemeinde die Umbauten selbst zahlt und dafür mehr Einfluss auf die Nutzung der Räume hat oder ob sie die Kosten auf den künftigen Betreiber abwälzt, ist noch offen. Offenbar gäbe es Bewerber für beide Modelle.  

Auch interessant

Kommentare