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Bares Geld für Energiesparer

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- Überarbeitetes Förderprogramm soll Bauherren neue Anreize liefern

Unterhaching - Wer in Unterhaching einen Altbau saniert oder ein Haus neu baut, kann einiges Geld sparen, wenn er das kommunale Förderprogramm zur Energieeinsparung heranzieht. Dieses Förderprogramm wurde erstmals 1992 erlassen, im Juni 2000 angepasst und jetzt auf den neuesten Stand gebracht. "Gerade im Bereich des Wärmeschutzes am Gebäude existiert erhebliches Energiesparpotenzial, außerdem wird da Klima schädigende Kohlendioxid eingespart", erläutert Gerlinde Kittl vom Unterhachinger Umweltamt. Das überarbeitete Förderprogramm, das der Gemeinderat schon genehmigt hat, soll "mehr Anreize zu Wärmedämm-Maßnahmen schaffen".

6000 Euro für Wärmedämmung

Beispiel Wärmedämmung: Bei einem Einfamilienhaus unterstützt die Gemeinde den Austausch entsprechender Fenster mit 1500 Euro, für Dämmung der Außenwand gibt es jetzt 3000 und für die Dämmung des Dachs bis zu 1500 Euro; bislang fielen die Zuschüsse niedriger aus. Bares Geld bekommt neuerdings auch, wer auf eine Holzpellets-Heizung umsteigt - 2500 Euro sind bei einem Einfamilienhaus drin. Bei Niedrigenergie- oder Passivhäusern fördert Unterhaching zudem kontrollierte Lüftungsanlagen mit bis zu 1300 Euro. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Sondermaßnahmen, die nach Einzelfallentscheidungen mit bis zu 40 Prozent der Anschaffungskosten bezuschusst werden.

Fazit: Wer in Unterhaching Energie sparen möchte und dies gemäß der Förderrichtlinien tut, kann ein hübsches Sümmchen Geld sparen. Allerdings wissen viele Bürger offenbar gar nichts von dem Förderprogramm, denn seit 1992 wurden gerade mal 545 Anträge gestellt, in den ersten drei Quartalen von 2003 insgesamt 70.

Martin Becker

Unter www.unterhaching.de lässt sich das komplette Förderprogramm nachlesen - etwas schwer auffindbar über die Rubriken "Rathaus" und "Stichwortverzeichnis".

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