Kurz vor deutsch-spanischem Champions League-Knaller: Corona-Fälle bestätigt - steht Spiel auf der Kippe?

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Beeindruckende Datenbank

- Haar (erl) - 222 Einsätze fuhr die Freiwillige Feuerwehr Haar im vergangenen Jahr - und trotzdem sprach der stellvertretende Kommandant Johann Linsmaier von einem "eher ruhigen Jahr". Der Grund: Die richtig großen Einsätze waren 2005 ausgeblieben. Ein Brand in der alten Wäscherei im Bezirkskrankenhaus und die "Irrfahrt" eines Linienbusses auf der B 304 zählten zu den spektakulärsten Einsätzen der 93 aktiven Mitglieder.<BR>

Doch die Wehr ist auch für die härteren Notfälle gerüstet - finanziell stets gut unterstützt von der Gemeinde. Abgesehen von Anschaffungen wie einen neuen Rüstwagen oder einen Verkehrssicherungsanhänger, hat die Feuerwehr sich in Sachen Planung und Logistik eine beeindruckende Datenbank geschaffen. Andreas Gessler demonstrierte auf der Jahreshauptversammlung das Resultat ungezählter Stunden Arbeit: Die Computer der Feuerwehr verfügen allesamt über Karteien, die auf Knopfdruck in Sekundenschnelle die einzelnen Straßenzüge und Häuser Haars detailliert beschreiben. Hier finden die Floriansjünger im Notfall nicht nur die Anfahrtswege, Zugänge zu den Häusern oder Platzierung der Hydranten, sondern auch die genauen Standorte gefährlichen Inventars, wie etwa Röntgengeräte. Mit dem Laptop lassen sich diese Daten sogar im Feuerwehrauto abfragen.<P>Und die Haarer Wehr hat noch mehr vor: "Wir möchten gerne unsere Nachbargemeinden einladen, in dieses System mit einzusteigen", sagte Gessler. Das Ziel: Ein eventuell sogar Landkreis umfassender Plan für die Feuerwehren.<P>Gut gerüstet für Unwetter-Katastrophen <P>Für eine weitere Spezialisierung wird ein Anbau am Feuerwehrhaus nötig. Die Haarer Wehr will sich einige Rettungscontainer zulegen, die mit all den Dingen bestückt sind, die für Einsätze nach Unwettern gebraucht werden. "Die Natur steht uns immer noch als unberechenbare Komponente gegenüber", mahnte Linsmaier.<P>Am Grübeln ist die Wehr noch, wie man mit einer anderen Entwicklung umgeht: Durch die Wohnverdichtungen und teilweise enger gewordenen Straßen im Gemeindegebiet müsse man sich überlegen, welche taktischen Systeme benötigt werden, um den "hohen Standard eines umfangreichen Schutzes des Bürgers" gewährleisten zu können. Außerdem sieht die Wehr 2006 noch zusätzlichen Belastungen entgegen: Die Fußballweltmeisterschaft fordere sicher großen Einsatz.<P>Bürgermeister Helmut Dworzak bedankte sich bei seiner Wehr für die gute Arbeit und die Hilfe bei gemeindlichen Veranstaltungen wie Blade-Night oder Künstlermeile. Dafür sagte der Rathauschef auch weiterhin Unterstützung zu: 1,3 Millionen Euro sind 2006 für die Feuerwehr in den Haushalt eingestellt worden.<P>

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