Beim Thema Schule Hausaufgaben gemacht

- Viele positive Ansätze: VFW-Kirchheim weist Vorwürfe der politischen Gegner zurück

Kirchheim (agm) - Von wegen "Sparhaushalt" 2003: Solche Vorwürfe aus dem gegnerischen, politischen Lager weisen die Freien Wähler (VFW) in Kirchheim zurück. Bei der jüngsten VFW-Versammlung zum Thema "Schule" zählte die Gruppierung, der auch Bürgermeister Heinz Hilger angehört, die vielen positiven Ansätze im Bereich Schulwesen im gemeindlichen Haushalt auf.

So seien sowohl Gelder für den dringend benötigten Anbau des Gymnasiums, wie auch für den Neubau der Realschule enthalten. Aber nicht nur das: Auch der Anbau der Grundschule II für die Mittagsbetreuung ist finanziell gesichert. Das Dachgeschoss der Schule I werde gerade fertiggestellt und in der Hauptschule gibt es eine Nachmittagsbetreuung durch die Schulsozialarbeit, die eine Ausnahmeeinrichtung im Landkreis München darstelle.

So betont VFW-Fraktionssprecherin Anneliese Heinzl zufrieden: "Trotz Sparmaßnahmen und knappen Kassen ist es der Gemeinde also gelungen, ausreichend Gelder für die Schulen bereit zu stellen."

Zur aktuellen Diskussion, ob der Anbau des Gymnasiums auch für Schüler aus dem Landkreis Ebersberg, also aus Poing, offenstehen soll, informierte die VFW zunächst anhand zahlreicher Folien über die zu erwartende Entwicklung der Schülerzahlen. Schließlich erklärte Heinzl: "Der Beitritt einer oder mehrerer weiterer Gemeinden würde die Finanzierung der Baumaßnahmen zwar für Kirchheim günstiger machen. Da eine kleinere Schule, so wie die bisherige, aber viele Vorteile für Schulklima und Lernerfolge hat, lehnen wir eine Erweiterung durch den Landkreis Ebersberg ab." Allerdings werde die Beitrittsentscheidung nicht im Kirchheimer Gemeinderat, sondern im Zweckverband getroffen. Und dort habe die Gemeinde nur zwei Stimmen.

Verwundert zeigt sich die VFW über die große Empörung mancher, wenn es um die Zweckverbanderweiterung geht. Heinzl: "Die von einigen Gemeinderäten geforderte, sofortige Realisierung des Ortszentrums würde aus dem Gymnasium auch ohne Beitritt anderer Gemeinden die gefürchtete Mammutschule machen."

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