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Noch Rasen, bald schon Baustelle: Den symbolischen Spatenstich übernehmen (v.l.) Oliver Stuke, Waltraud Fischer, Oliver Meyer, Schulrektorin Claudia Auer-Kiehlbrei, Christian Brinkmeier, Ismanings Bürgermeister Alexander Greulich, Tobias Kramer und Patrick Lipp. 

Bereit für die Zukunft

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Spatenstich: Die Camerloher Schule in Ismaning wird saniert und erweitert. Die Baukosten liegen bei rund 20,4 Millionen Euro.  

Von Nico bauer

Ismaning – „Schule ist mehr, mehr, mehr – immer mehr Wissen als vorher.“ Die Kinder der Camerloher Schule in Ismaning begrüßten ihre vielen Ehrengäste natürlich mit ihrer Schulhymne. Und damit zukünftige Generationen Ismaninger Kinder auch immer mehr wissen als vorher, wird das Gebäude saniert und erweitert. Gestern Nachmittag gab Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) mit dem symbolischen Spatenstich den Startschuss für das millionenschwere Projekt.

Der Bau der Grundschule an der Camerloherstraße war schon vor 20 Jahren ein Kraftakt mit den Kosten in Höhe von 38,7 Millionen Mark. Jetzt also brachte der Bürgermeister die Sanierung und Erweiterung auf den Weg, die mit rund 20,4 Millionen Euro noch etwas mehr kosten wird als der Bau vor zwei Jahrzehnten. Bis zum Beginn des Schuljahres 2019/20 soll die in verschiedene Abschnitte unterteilte Maßnahme abgeschlossen sein.

Im Süden Ismanings beginnt demnächst das große Stühlerücken, wenn der Kindergarten in den, wenige 100 Meter entfernten Neubau an der Camerloherstraße umzieht. Die bisherigen Räume übernehmen in der Folge die Schule und der Hort. Zudem bekommt die Schule eine neue Mensa samt der Erweiterung um vier Klassenzimmer für den Ganztagesbetrieb sowie vier Hort-Räumen. Abgerundet wird das Bauvorhaben von umfangreichen Sanierungen an Dach und Fassade, der Überarbeitung der Außenanlagen und der Installation eines Fahrstuhls für die Barrierefreiheit. Greulich versprach „einen deutlich aufgewerteten Pausenhof“, der dann auch einen Spielturm als neue Attraktion bekommen werde.

„Die Gemeinde investiert einmal mehr in Bildung und ihre sozialen Einrichtungen“, sagte er. Der Gemeinderat habe bei den Planungen nicht gespart und zukunftsweisende Entscheidungen getroffen. Die Schule werde in Folge der Neugestaltung vierzügig geführt.

Angesichts des Wachstums der, bei jungen Familien beliebten, Gemeinde laufen bereits die Planungen einer dritten Grundschule. Diese soll künftig im Osten des Ortes entstehen. „Wir nehmen es, wie es kommt“, sagte Rektorin Claudia Auer-Kiehlbrei mit Blick auf die zwei Schuljahre dauernden Bauarbeiten. Sie ist zuversichtlich, dass die Einschränkungen für den laufenden Schulbetrieb in den nächsten beiden Jahren überschaubar bleiben werden. Sie wird die Schule noch durch die Zeit der Bauarbeiten führen, dann aber selbst nicht mehr von den neuen Möglichkeiten profitieren: Im Juni 2019 geht die Rektorin in Ruhestand.

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