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Beseitigung ärgert Rad-Akrobaten

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In luftige Höhe 
          können die BMX-Fahrer springen, wenn sie die Strecke im Isartal abfahren. Auf den Spaß müssen sie künftig verzichten. 
          Foto: archiv bro
In luftige Höhe können die BMX-Fahrer springen, wenn sie die Strecke im Isartal abfahren. Auf den Spaß müssen sie künftig verzichten. Foto: archiv bro

Grünwald - Seit vielen Jahren toben sich Jugendliche mit ihren BMX-Rädern am so genannten „Bombenkrater“ am Isar-Ostufer im Gemeindegebiet Grünwald aus. Damit ist bald Schluss.

In einer Presserklärung kündigt das Landratsamt die Beseitigung BMX-Parcours an. Das Areal soll renaturiert werden. Die Begründung der gemeinsamen Aktion des Landratsamts, der Stadt München und der Gemeinde Grünwald lautet, dass „Bodenverdichtung sowie Schäden an Baumwurzeln und -stämmen“ die Folgen des Treibens am „Bombenkrater“ seien. Geschädigte Bäume werde man in der Zeit vom 16. März bis 5. April entfernen und ersetzen. „Es gilt, die fortschreitende Schädigung zu verhindern“, heißt es. Zumal das Gelände im Landschaftsschutzgebiet liege. Bisher war das BMX-Fahren in dem Gebiet nördlich der Isarbrücke zwar nicht ganz legal, aber doch geduldet.

Georg Federlin (23) aus Deisenhofen, der oft mit seinem Mountainbike am „Bombenkrater“ war, ärgert sich über die Vorwürfe: „Wir achten sehr darauf, dass die Bäume nicht beschädigt werden“, sagt er. Dass die BMX-Fahrer „sich und andere Erholungssuchende in Gefahr bringen“, wie in der Pressemitteilung des Landkreises formuliert, streitet Mountainbike-Fan Georg Federlin ebenfalls ab. „Es gab nie Probleme“, sagt er.

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